James Ransone, bekannt aus der beliebten US-Serie „The Wire“, ist im Alter von 46 Jahren gestorben, wie „AP“ berichtet. Laut der zuständigen Gerichtsmedizin in Los Angeles hat der Schauspieler am Freitag Suizid begangen.
Ransone spielte in vielen bekannten Filmen und Serien mit, darunter „Es: Kapitel 2“, „The Black Phone“ und die Krimiserie „Bosch“. Seine Karriere war geprägt von vielseitigen Rollen, die ihn zu einem geschätzten Gesicht in Hollywood machten.
Hilfe bei Suizid-Gedanken
Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns in diesem Fall entschieden, über das Thema Suizid zu berichten. Sollten Ihre Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Hilfe finden Sie bei kostenlosen Hotlines wie 0800-1110111 oder 0800 3344533.
Schwierige Jugend und Kampf gegen die Sucht
Ransone sprach offen über die Probleme seiner Jugend. Er fühlte sich oft als Außenseiter und hatte Schwierigkeiten, sich in der Schule einzufügen, wie „NBC“ berichtet. Seine Mutter fand schließlich eine Kunstschule, die ihm half, seinen Weg zu finden.
„Das hat mich als Kind gerettet“, sagte er einmal in einem Interview. Später zog er nach New York, um Film zu studieren, brach das Studium später jedoch ab. Er versuchte sich daraufhin zunächst als Musiker, bevor er mit 27 Jahren nach einer fünfjährigen Heroinsucht erkannte, dass die Schauspielerei seine wahre Berufung ist.
Besonders prägend war für ihn die Arbeit an der Serie „Generation Kill“, die ihm auch persönlich neue Perspektiven eröffnete.
Baltimore prägte ihn
Ransone wuchs in Baltimore auf, einer Stadt, die ihn stark beeinflusst hat. Er beschrieb sie als einen „Ort voller kreativer Köpfe und Eigenwilligkeit“. Künstler wie John Waters oder die Band Animal Collective seien Beispiele für diese besondere Atmosphäre.