Schlimmer als gedacht: Schäden durch Vandalismus in WC am Starnberger Bahnhof See

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„Toiletten wegen Vandalismus geschlossen“: Die Hinweiszettel auf den Türen der öffentlichen Anlage am Bahnhof See sind eindeutig. © Andrea Jaksch

Die öffentliche Toilette am Bahnhof See in Starnberg bleibt viel länger geschlossen als ursprünglich gedacht. Nach Vandalismusschäden werden neue Trennwände benötigt.

Die von Randalierern angerichteten Schäden in der öffentlichen Toilettenanlage am Bahnhof See in Starnberg sind viel schlimmer als zunächst angenommen. Als das Rathaus am 18. Juli mitteilte, dass es die WC-Anlage vorübergehend sperren müsse, lautete die Hoffnung noch, dass sie bereits am 22. Juli wieder eröffnet werden könne. Aktuell ist die Toilette aber immer noch geschlossen. „Sanitär-Trennwände wurden durch Vandalismus peu à peu beschädigt und zuletzt unreparierbar zerstört“, erklärte Rathaussprecherin Gizem Keser-Radtke am Mittwoch auf Anfrage des Starnberger Merkur. Darüber hinaus seien die Halter von Hygieneartikeln und auch die Zugangstüren zum WC beschädigt worden.

Die Türen seien mittlerweile repariert, sagte Keser-Radtke. Die Grundreinigung der Toilettenanlage sollte gestern erfolgen. Allerdings warte die Stadt noch auf die bestellten Sanitärtrennwände. „Diese haben normalerweise wochenlange Lieferzeiten, in diesem Fall sind sie erfreulicherweise kürzer.“ Für nächste Woche sei der Einbau der Trennwände, die Montage der Hygieneartikelhalter und eine Reinigung vorgesehen. Im Anschluss, also voraussichtlich Mitte des Monats, soll die WC-Anlage dann wieder zugänglich sein.

So massiv waren die Trennwände zerstört.
So massiv waren die Trennwände zerstört. © Stadt Starnberg

Die Kosten für die Instandsetzung gibt die Stadtverwaltung mit 7000 bis 8000 Euro an. Strafanzeige habe die Stadt nicht erstattet, berichtete die Sprecherin weiter, da die Zerstörungen immer stückweise aufgetreten seien und der Betriebshof bei jeder neuen Beschädigung versucht habe, kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. Das sei nun aber nicht mehr möglich gewesen.

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