Kinderbetreuung in Grasbrunn: Ausreichend Personal und fast genug Plätze

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76 Grasbrunner Kinder werden ab September in den drei kommunalen Kita-Einrichtungen, so wie hier der Kinderwelt Grasbrunn, neu aufgenommen, dazu neun Kinder aus Nachbargemeinden. © bb

Nachdem die Gemeinde Grasbrunn die Platzvergabe für die Kinderbetreuung 2025/26 für ihre kommunalen Einrichtungen abgeschlossen hat, kann sie vermelden: Alle Kinder sind mit Plätzen versorgt.

Fast alle Familien in Grasbrunn erhielten ihren Wunschplatz für ihr Kind, zudem konnte man noch neun Gastkinder aus Nachbargemeinden aufnehmen.

Das zentrale, online-basierte Anmeldeverfahren für Betreuungsplätze, das sich seit Jahren bewährt hat, lief zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2025 über das Bürgerserviceportal. Bereits Mitte April konnten die ersten Zusagen für Betreuungszeiträume ab September 2025 verschickt werden.

Insgesamt wurden bei den drei Kitas 76 Kinder neu aufgenommen plus neun Gastkinder aus Nachbargemeinden

In den kommunalen Kindertages-Einrichtungen Kindergarten Honigblume Grasbrunn, Kinderhaus Harthausen, Kinderwelt/Haus für Kinder Grasbrunn sowie Mittagsbetreuung an der Grundschule Neukeferloh sind derzeit alle verfügbaren Plätze belegt – ohne Wartelisten. Lediglich im Krippenbereich, speziell in der Kinderwelt Grasbrunn, stehen noch sechs Kinder mit Starttermin ab Januar 2026 auf einer internen Vormerkliste. Hier erfolgt die Entscheidung über die Aufnahme im Dezember, sobald die internen Wechsel vom Krippen- in den Kindergartenbereich feststehen. Erst dann lässt sich verlässlich einschätzen, wie viele Krippenplätze noch nachbesetzt werden können. Insgesamt wurden bei den drei Kitas 76 Kinder neu aufgenommen plus neun Gastkinder aus Nachbargemeinden, sodass 112 Kinder betreut werden.

Auch die Personalsituation in den gemeindlichen Einrichtungen ist derzeit sehr stabil, alle Stellen sind besetzt, wie Nicole Jung, Leiterin des Hauptamtes mitteilte. Diese Personalsituation sei im Großraum München keineswegs selbstverständlich. Das ermöglicht nicht nur die Vollversorgung der Grasbrunner Kinder, sondern auch die temporäre Aufnahme von Gastkindern aus Nachbarkommunen, in denen es aktuell an Betreuungsplätzen mangelt. „Die gesicherte Versorgung mit Betreuungsplätzen ist für uns ein großer Erfolg. Sie zeigt, dass unser Konzept aus verlässlicher Finanzierung, Fachkräftesicherung und guter Organisation aufgeht“, erklärte Bürgermeister Klaus Korneder (SPD).

Um dem Fachkräftemangel langfristig zu begegnen, investiert die Gemeinde Grasbrunn kontinuierlich in die Ausbildung junger Nachwuchsfachkräfte. Auch Quereinsteiger werden gezielt unterstützt und qualifiziert. In den drei kommunalen Kindertageseinrichtungen sind 83 Beschäftigte, inklusive hauswirtschaftlichem Personal und Auszubildenden. Darüber hinaus gibt es zehn Beschäftigte in der Mittagsbetreuung und dort auch zwei FSJler ab Mitte September.

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