Er wurde im Dunkeln vor dem Tierheim zurückgelassen: Shar Pei Fiete war völlig durch den Wind. Er sucht dringend eine Familie, die ihm die Treue hält.
Gießen – Seine Vorgeschichte ist ebenso unbekannt wie sein Alter: Fiete wurde einfach vor dem Tierheim Gießen angebunden. Das war im Herbst 2023. Seither sucht der Shar Pei-Rüde eine neue Familie, die ihn nicht nachts im Dunkeln einfach zurücklässt. Denn Fiete ist überaus menschenbezogen und war nach dem Erlebnis „völlig durch den Wind“, wie die Vorsitzende des Tierschutzvereins Gießen und Umgebung auf Facebook berichtet.
Dort stellen ihn die Tierschützer, so wie vor kurzem auch den Rüden Lucky, erneut vor. „Wir würden uns freuen, wenn sich jetzt endlich mal ein paar Leute melden würden für den Fiete“, sagt Vorsitzende Astrid Paparone. Fiete ist stark menschbezogen und leidet auch sehr im Tierheim, erzählt sie.
Fiete ist im Tierheim Gießen unglücklich und sucht dringend neue Besitzer
Mit den anderen Hunden vor Ort ist Fiete verträglich und läuft auch in der Hundegruppe mit. Andere Hunde sind ihm aber nicht allzu wichtig. Viel mehr hängt er an seiner Hundebegleiterin, die regelmäßig mit ihm arbeitet. Über deren Kommen freue er sich stets sehr, heißt es. Zu ihr habe er schon eine enge Bindung aufgebaut. Rassetypisch ist er aber Fremden gegenüber erst einmal reserviert. Er möchte auf keinen Fall von fremden Menschen einfach angefasst werden. „Da kann er schon mal einen Satz nach vorne machen. Da möchte er ein bisschen auf Abstand bleiben und das muss man ihm einfach auch lassen“, findet Paparone.
Doch wenn er einen einmal in sein Herz geschlossen hat, ist Fiete freundlich und loyal, lässt sich gerne streicheln und tobt und rennt gerne im Freien. Die Grundkommandos kennt er und bleibt auch bei Hundebegegnungen ansprechbar. Kinder und Katzen sind aber nicht sein Ding. Seine Leinenführigkeit ist schon besser, seit die Tierpfleger und -begleiter in Gießen sie mit ihm trainieren.
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Für Fiete ist es nun wichtig, bald wieder langfristige Bezugsmenschen zu haben, an die er sich mit seinem Shar Pei-Wesen eng binden kann, die mit ihm trainieren und kuscheln. Auf Facebook drücken ihm die Follower des Tierschutzvereins die Daumen: „Ach, ist der goldig. Beide Damen sind gedrückt, du süßes Knautschgesicht“, kommentiert eine Person dort. (anki)
Auch der Mischling Zorro ist nicht für das Leben im Tierheim geschaffen. „Wir wissen nicht mehr, was wir machen sollen“, sagen die Tierschützer. Der Rüde drohe, sich aufzugeben.