Am Wochenende erreichen die Geminiden ihren Höhepunkt. Bei klarem Himmel können bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen sein. Doch davon hängt das Wetter ab.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13. auf 14. Dezember 2025) erreicht der Meteorstrom der Geminiden seinen jährlichen Höhepunkt. Beobachter können bei passenden Sichtbedingungen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sehen.
Die Geminiden zählen zu den stärksten und zuverlässigsten Sternschnuppenströmen des Jahres und treten jedes Jahr Mitte Dezember auf. Sie gehen auf den Asteroiden "3200 Phaethon" zurück, dessen Staubpartikel beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen und die typischen Lichtspuren erzeugen.
Sichtbedingungen sind in diesem Jahr stark vom Nebel abhängig
Wie gut die Geminiden 2025 zu sehen sein werden, hängt vor allem von der Wetterlage ab. Meteorologe Jan Schenk erklärt, dass die Voraussetzungen regional sehr unterschiedlich ausfallen.
Er sagt: "Es ist kein Regen in Sicht, ein paar Wolken vielleicht, aber jetzt kommt die schlechte Nachricht: Ziemlich viel Nebel wird unterwegs sein oder Hochnebel, besonders in den Nächten." Das betreffe vor allem die Mitte und den Süden Deutschlands. "Da gibt es kaum eine Chance, die Geminiden zu beobachten. Einfach zu viel Nebel, zu viel Hochnebel ist unterwegs."
Gute Chancen im Norden und auf den Bergen
Deutlich besser sieht die Lage in Norddeutschland aus. "In Norddeutschland entlang der norddeutschen Tiefebene sieht es nicht so schlecht aus, insbesondere am Sonntagmorgen", sagt Schenk.
Auch in den nebelanfälligen Regionen der Mitte und des Südens besteht eine Möglichkeit – allerdings nicht im Flachland. "Wenn man auf die Bergspitzen der Mittelgebirge geht, ist man außerhalb des Nebels und kann die Geminiden sehr schön beobachten."