Supermarkt in Germering wird Express-Filiale – großer Umbau geplant

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Der kleine Edeka an der Unteren Bahnhofstraße gehört bald zur Gashi-Familie. © Helga Zagermann

Der kleine Edeka-Markt in Germering wird zur Express-Filiale umgewandelt. Der Chef der größeren Filiale in der City Galerie übernimmt ab Ende Oktober. Ein Umbau ist geplant.

Germering - Gut ein Jahr ist es her, dass der Edeka in der neuen City-Galerie am Germeringer Bahnhof eröffnet hat. Chef der neuen Filiale an der Gabriele-Münter-Straße ist Bashkim Gashi, der selbst beim Konzern Edeka in seine Karriere gestartet ist, als Azubi zum Einzelhandelskaufmann. Jetzt soll eine weitere Filiale in Germering der Gashi-Familie angeschlossen werden.

Den kleinen, aber für viele Germeringer unverzichtbaren Edeka-Markt an der Unteren Bahnhofstraße übernimmt der 40-jährige Gashi zum 27. Oktober. Ab dann wird die Filiale in einen sogenannten Express-Markt umgewandelt, wie es sie schon in München gibt. „Für kleinere Flächen, mit kleinerem Sortiment“, erklärt Gashi gegenüber unserer Zeitung.

Zum Vergleich: Gut 500 Meter weiter, in der großen Filiale in der City-Galerie, umfasst das Sortiment rund 25 000 Artikel. Das sei in dem rund 200 Quadratmeter kleinen Supermarkt an der Unteren Bahnhofstraße natürlich nicht möglich, sagt Inhaber Gashi.

Doch wer befürchtet, dass sich ab Ende Oktober etwas im kleinen Laden ändert, kann beruhigt sein: „Das Sortiment wird gleich bleiben“, betont Gashi. Zumindest bis Ende des Jahres. Denn dann hat er Pläne.

Im nächsten Jahr soll nämlich die kleine Filiale umgebaut und modernisiert werden. „Dafür muss der Markt im ersten Quartal einige Zeit geschlossen werden“, so Gashi. Das würde jedoch rechtzeitig angekündigt werden. Und der nächste Edeka ist ja nicht weit entfernt. Nach dem Umbau würde sich das Sortiment etwas erweitern. „Es ist meistens so, dass durch die Modernisierung mehr Artikel Platz haben.“

Jetzt freut sich der 40-Jährige auf die Übernahme der kleineren Filiale – somit sind dann alle Edeka-Märkte in Germering in Gashis Hand. Bisher gehörte der Standort dem Konzern. Wegen der geringen Entfernung zur großen Filiale habe er sich aber als Inhaber beworben, erklärt Gashi. Und die Zusage erhalten. „Ich finde es toll, weil es für die Mitarbeiter einfacher ist, sich gegenseitig zu helfen.“

Apropos Mitarbeiter: „Alle werden übernommen“, sagt der Chef. Dass er parallel trotzdem eine Stellenausschreibung veröffentlicht hat, hänge damit zusammen, dass erfahrungsgemäß ein, zwei Angestellte bei einem Wechsel nicht mitgehen würden. Doch das werde sich in den nächsten Wochen zeigen.