Remmo-Clan wollte Geldautomaten plündern

Laut der Berliner Polizei wurden in der Nacht zum Montag in Nikolassee vier Männer (im Alter zwischen 27 und 34 Jahren) festgenommen. Die Beamten hatten „im Rahmen ihrer Streife im vom Stromausfall betroffenen Gebiet […] gegen 21.30 Uhr auf der Spanischen Allee einen Mann, der beim Erscheinen der Einsatzkräfte plötzlich von einem Geldausgabeautomaten flüchtete, zu einem in der Nähe geparkten Auto rannte und dort einstieg“ bemerkt.

Der Polizeisprecher weiter: „Ein weiterer Mann, der zu diesem Zeitpunkt an diesem Auto stand, flüchtete vor den Einsatzkräften von dem Wagen weg. Weitere Einsatzkräfte nahmen den 32-Jährigen noch in der Nähe fest.“

Ermittlungen gegen Remmo-Mitglieder eingeleitet

Die Männer hatten offenbar versucht den Geldautomaten aufzubrechen. Es waren „deutliche Einbruchsspuren“ zu sehen, so die Beamten. Zudem soll sich im Auto eine Tasche mit Einbruchswerkzeug befunden haben. Die Täter selbst konnten von der Polizei gestoppt werden, bevor sie auf die A 115 flüchten konnten. Der „Bild“-Zeitung nach zufolge handelte es sich bei den Tätern um Mitglieder der Großfamilie Remmo. Gegen die Cousins Firas, Jusuf und Yasin Remmo wird laut der "Bild"-Zeitung jetzt ermittelt. Wer der vierte Mann ist, der festgenommen wurde, ist nicht bekannt.

Bereits kurz nach der Ankunft in Deutschland fielen einige Remmo-Brüder durch Straftaten auf, darunter Einbrüche mit hohen Beutesummen. Gerichte verurteilten Angehörige des Clans unter anderem für Diebstähle aus Schließfächern einer Bank in Mariendorf 2014 (Beute 10 Millionen Euro), der wertvollen Goldmünze aus dem Bode-Museum in Berlin 2017 und der kostbaren Juwelen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden 2019. 

Информация на этой странице взята из источника: https://www.focus.de/panorama/welt/remmo-clan-wollte-geldautomaten-pluendern_fff64026-18e2-4437-a264-96ae0a141280.html