Der Deutsche Wetterdienst gibt Warnungen für ganz Deutschland heraus. Es drohen Schneeglätte und Sturmböen. Autofahrer sollten vorsichtig sein.
Kassel – Sturm, Schnee, Frost und Glätte: In Deutschland ist es winterlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt Wetter-Warnungen für ganz Deutschland heraus. Am Freitagvormittag (2. Januar) ist mit Schneeglätte und Glätte durch gefrierenden Regen zu rechnen – besonders in der Mitte und im Süden des Landes.
Gleichzeitig wird es stürmisch. In der Mitte, im Osten sowie im Bergland werden Sturmböen um die 80 Kilometer pro Stunde erwartet. An der Küste können Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen. Auf exponierten Bergen sind sogar schwere Sturm- bis orkanartige Böen zwischen 100 und 115 Kilometern pro Stunde möglich.
Wetter in Deutschland: Schnee teilweise bis in tiefe Lagen
Schnee wird bundesweit teilweise bis in tiefe Lagen erwartet. Oberhalb von 300 Metern können mehr als fünf Zentimeter Neuschnee innerhalb von sechs Stunden fallen. In Staulagen sogar um die 15 Zentimeter. „Im Oberallgäu bis Samstagvormittag bis 20, in Staulagen bis 30 cm Neuschnee“, so der DWD. In Hochlagen drohen Schneeverwehungen. Die Temperaturen bewegen sich am Freitag zwischen -1 bis -5 Grad. In Hochlagen sinken die Temperaturen auf -9 Grad.
Auch in Hessen warnt der DWD vor Gewitter mit Graupel und kurzzeitig starkem Schneefall. In Nord- und Mittelhessen sind den Meteorologen zufolge stellenweise ein bis fünf Zentimeter, vereinzelt bis sieben Zentimeter Neuschnee möglich. Bis zu zehn Zentimeter Schnee können in den höchsten Lagen von Rothaargebirge, Vogelsberg und Rhön fallen.
Live-Karte zeigt Wetter-Warnungen in Deutschland
Auch in Baden-Württemberg ist das Wetter winterlich. Laut DWD wird es wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- oder Schneeregenschauern, am Nachmittag örtlich auch mit Donner und Blitz. Im Bergland drohen schwere Sturmböen. In Bayern beginnt der erste Werktag ebenfalls mit Schnee. In Würzburg fahren deshalb keine Busse. Große Verkehrsbehinderungen gab es zunächst aber nicht.
Die Webseite des DWD war zeitweise nicht erreichbar. Welche Regionen und Gebiete genau von aktuellen Wetter-Warnungen betroffen sind, lässt sich auf der IPPEN.MEDIA Wetter-Karte live verfolgen:
In der Nacht und am Samstag (3. Januar) lassen die Niederschläge teilweise nach. Schnee- und Graupelschauer sind aber weiterhin möglich. Wer mit dem Auto auf den Straßen unterwegs ist, sollte die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anpassen und vorsichtig fahren. (Quellen: DWD, dpa) (kas)