TEV: Punktgewinn in Amberg ist Pflicht

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Den Ernst der Lage beim TEV Miesbach bekamen die Spieler während der Woche von Vorsitzendem Stefan Moser verdeutlicht. © THOMAS PLETTENBERG

Der TEV Miesbach reist zum ERSC Amberg. Ein Punktgewinn bei den kriselnden Oberpfälzern ist Pflicht für die Kreisstädter.

Spiel zwei nach dem Trainerwechsel beim TEV Miesbach führt die Kreisstädter am Sonntag nach Amberg. Zu Jahresbeginn hatte Dusan Frosch von Interims-Coach Peter Kathan übernommen. Ab 18.30 Uhr ist der TEV bei den Wild Lions zu Gast, die bislang eine enttäuschende Vorrunde spielen. Die Amberger lagen vor dem Wochenende bereits sieben Punkte hinter den Pre-Playoff-Plätzen zurück und müssten im Januar schon eine bemerkenswerte Serie starten, um den Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden.

Nach dem enttäuschenden vergangenen Wochenende, an dem der TEV gegen Geretsried und Waldkraiburg nur einen Zähler einfahren konnte, haben die Miesbacher das gleiche Ziel. Unter der Leitung des neuen Trainers soll in den verbleibenden sieben Spielen Platz sechs abgesichert werden, der den direkten Einzug ins Viertelfinale garantiert. Doch die Tabelle ist im bayerischen Oberhaus so eng wie noch nie. An der Tabellenspitze und am Ende des Klassements haben sich jeweils vier Teams abgesetzt, die verbleibenden acht Mannschaften werden wohl die Ränge fünf bis zwölf unter sich ausmachen. Vier davon müssen in die Abstiegsrunde.

Personell sieht es beim TEV vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Amberg ordentlich aus. Zwar fehlen Nick Endress, Johannes Bacher, Alexander Kirsch (alle Aufbautraining), Michael Grabmaier (Oberkörper) und Danyel Waizmann (Unterkörper), dafür steht möglicherweise Rückkehrer Matthias Bergmann zur Verfügung, der mehr Sicherheit in die Defensive bringen soll. „Amberg ist sicher kein übermächtiger Gegner, wir müssen dort auf jeden Fall Punkte mitnehmen, am besten drei“, erklärt der TEV-Vorsitzende Stefan Moser, der während der Woche Gespräche mit der Mannschaft geführt hatte, um ihr den Ernst der Lage vor Augen zu führen.

Das Hinspiel in Miesbach war eine klare Sache. In einem der wenigen starken Heimspiele in dieser Saison siegte der TEV deutlich mit 5:2, der Sieg war dabei zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Bei den Wild Lions stand damals noch Dirk Salinger an der Bande, der inzwischen von Bernhard Keil abgelöst wurde. Zuletzt war bei den Ambergern aber ein kleiner Aufwärtstrend erkennbar. Sie unterlagen jeweils knapp gegen Geretsried (4:5 n.V.) und Waldkraiburg (3:4) und siegten mit 5:4 in Peißenberg.

Für die Miesbacher geht es vor allem darum, in der Defensive wieder mehr Sicherheit zu entwickeln. In Anbetracht von 18 Gegentoren in zwei Spielen mussten einem vor allem die beiden Keeper Philipp Lehr und Timon Ewert leidtun. Die Devise wird es also erst einmal sein, hinten sicher zu stehen. Nach vorne haben die Miesbacher auf jeden Fall genug Qualität, um sich zu wichtigen Toren und Punkten zu schießen. Die jüngsten beiden Trainingseinheiten unter der Leitung von Frosch stimmten jedenfalls wieder positiver. Dies gilt es nun auch in der Oberpfalz zu bestätigen.

Thomas Spiesl

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