Verluste für Putin: Ukraine schaltet Russlands U-Boot-Jagdflugzeug aus

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Verluste für Wladimir Putin: Mehr Details zu einem spektakulären U-Boot-Angriff der Ukrainer sickern durch. So soll ein U-Boot-Jagdflugzeug ein Ziel gewesen sein.

Rostow – Die Verluste nehmen für Kreml-Autokrat Wladimir Putin in seinem brutalen Ukraine-Krieg kein Ende. Mitte Dezember sorgten Bilder für Aufsehen, die dokumentieren sollen, wie die ukrainischen Streitkräfte erstmals überhaupt ein russisches U-Boot mit einer Unterwasser-Drohne attackierten. Dieser geradezu spektakuläre Angriff war neuesten Berichten nach nur möglich, weil die Ukrainer zuvor eines von Putins seltenen U-Boot-Jagdflugzeugen ausschalteten.

Ein U-Boot-Jagdflugzeug Il-38N (re.) der russischen Streitkräfte. (Symbolfoto)
Ein U-Boot-Jagdflugzeug Il-38N (re.) der russischen Streitkräfte. (Symbolfoto) © IMAGO / ITAR-TASS

So hat der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU eigenen Angaben zufolge einen sogenannten Seefernaufklärer vom Typ Il-38N auf dem Militärflugplatz Jeisk in der russischen Oblast Krasnodar angegriffen. Und zwar, um damit die spektakuläre Mission gegen Putins U-Boot im Hafen der Marinebasis Noworossijsk danach überhaupt erst zu ermöglichen. Der Militärflugplatz liegt am Asowschen Meer gegenüber den ukrainischen Städten Mariupol und Berdjansk, die von der russischen Armee besetzt sind.

Verluste für Wladimir Putin: Ukrainer schalten offenbar Seefernaufklärer Il-38N aus

Der SBU veröffentlichte unter anderem im sozialen Netzwerk X ein Video, das den Luftangriff mit einer Drohne gegen die Il-38N dokumentieren soll. Ort und Zeitpunkt der Aufnahmen lassen sich nicht unabhängig verifizieren. Wie n-tv.de berichtet, soll das Moskau-Regime nur eines von diesen U-Boot-Jagdflugzeugen in der Region so nahe der Front vor Ort haben. Eine Explosion oder etwaige Schäden sind auf dem Video nicht zu erkennen, weil dieses im Anflug der Drohne abbricht.

Die viel zitierten Militärblogger von „Special Kherson Cat“ schrieben bei X zu dem Video: „Vor dem Angriff auf das U-Boot setzten SBU-Agenten Russlands einziges einsatzbereites U-Boot-Abwehrflugzeug für das Schwarze Meer – die Iljuschin Il-38N („Seedrache“) – auf dem Luftwaffenstützpunkt Jeisk außer Gefecht.“ Die Il-38N habe demnach zuvor im Schwarzen Meer ukrainische Marine-Drohnen gejagt, was sich ebenfalls nicht unabhängig überprüfen lässt, während die Verhandlungen im Ukraine-Krieg laufen.

Es sei das einzige russische Flugzeug, das die Unterwasserdrohne „Sub Sea Baby“ orten könne, hieß es in dem Posting weiter. Mit eben jener Unterwasserdrohne „Sub Sea Baby“, über die nicht viel bekannt ist, wollen die Ukrainer Mitte Dezember das russische U-Boot der Klasse 636.6 „Warschwjanka“ in die Luft gesprengt haben. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte den im Video zum U-Boot-Angriff abgebildeten Hafen als Noworossijsk bestätigt, und zwar anhand dessen Layout sowie der Anordnung der gezeigten Piere.

Ukraine-Krieg: Verluste für Wladimir Putins Russland wachsen weiter

Moskau hatte den Angriff dementiert. Dass angeblich auch die Il-38N außer Gefecht gesetzt wurde, ließ der Kreml bis Freitagabend (26. Dezember, Stand: 22.30 Uhr) indes unkommentiert, während die Ukrainer im Krieg offenbar wieder Storm-Shadow-Marschflugkörper gegen die Öl-Industrie der Atommacht Russland eingesetzt haben. Und so steigen Putins Verluste weiter. An der Front. In Russland. Und wohl auch am Asowschen Meer. (Quellen: n-tv.de, X, Reuters) (pm)

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