Eine schmerzvolle Handverletzung erlitt eine 71-jährige Frau aus Osterwarngau am Sonntag, als sie unweit von Nüchternbrunn stürzte. Die Bergwacht brachte den Notarzt zum Unfallort und die Verletzte vom Berg.
Warngau – Bei einem Sturz am Taubenberg unweit der Wallfahrtskabelle Nüchternbrunn zog sich eine 71-Jährige aus Osterwarngau am Sonntagnachmittag (28. Dezember) eine schmerzvolle Handverletzung zu. Da die Zufahrtswege aufgrund winterlicher Witterung und aktueller Forstarbeiten schwer zugänglich waren, musste die Bergwacht Hausham einen Akia einsetzen, um die Verletzte vom Berg zu bringen.
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Wie Franz Mayer, Pressesprecher der Bergwacht Hausham, am Montag mitteilte, ging die Alarmmeldung am Sonntag gegen 14.15 Uhr ein. Die 71-jährige Osterwarngauerin war unglücklich gestürzt und hatte sich eine schmerzhafte Fraktur am Handgelenk zugezogen. Die Bergwacht Hausham, zu deren Einsatzgebiet auch der Taubenberg zählt, rückte mit vier Einsatzkräften zur Unfallstelle in der Nähe von Nüchternbrunn aus.
Um vor Ort die starken Schmerzen der Gestürzten in den Griff zu bekommen, wurde ein Notarzt nachgefordert. Das Geländefahrzeug der Bergwacht nahm den Mediziner in Warngau auf, das letzte Teilstück zur Verunglückten musste die Gruppe angesichts des schlechten Wegs zu Fuß zurücklegen.
Die Patientin wurde an der Einsatzstelle notärztlich versorgt; dann lagerten sie die Bergwacht-Aktiven in den Akia und transportierten sie zum Fahrzeug. Unten in Osterwarngau übernahm ein BRK-Rettungswagen, der die 71-Jährige in ein Krankenhaus brachte. Etwa 2,5 Stunden waren die ehrenamtlichen Bergwacht-Retter beschäftigt.
Da Wanderwege und Forststraßen dieser Tage nicht nur am Taubenberg vereist und glatt sein können, rät die Bergwacht Hausham zu erhöhter Vorsicht auch im Flachland. „Grödel und eine Stirnlampe im Rucksack sind wertvolle Ausrüstungsgegenstände“, betont Bergwacht-Sprecher Franz Mayer.