Eine unfassbare Gräueltat ereignete sich Anfang Oktober 2025 in Wien. Im Stadtteil Donaustadt soll eine Gruppe von Jugendlichen drei Jungen attackiert haben. Die Angreifer verprügelten ihre Opfer brutal, ein Junge soll auch sexuell missbraucht worden sein. Die Täter filmten ihre brutale Aktion mit dem Handy und stellten die Aufnahmen sogar ins Internet.
Die Opfer wurden von den Jugendlichen wohl allerdings nicht zufällig ausgewählt. Das geht aus neuen Details hervor, über die die österreichische Zeitung "Heute" berichtet. Es soll sich demnach um Rache gehandelt haben.
Jugendgang verprügelte tags zuvor zwei Männer an Würstchenstand
Denn bereits am Vortag hatte sich in der Donaustadt ein gewalttätiger Angriff ereignet. In einem Gewerbepark hatten sich zwei Männer an einem Würstchenstand von Jugendlichen belästigt gefühlt. Auf die Bitte hin, leiser zu sein oder zu verschwinden, wurden sie jedoch brutal angegriffen. Ein Opfer soll sich mehrere Knochenbrüche zugezogen haben.
Am Tag darauf habe dann die Tochter dieses Mannes mit ihrem Freund und sieben weiteren Jugendlichen den mutmaßlichen 16-jährigen Täter erkannt. Was folgte, war ein ebenso schlimmer Gewaltangriff auf ihn und seine Begleiter.
Der Junge, der sexuell missbraucht worden sein soll, habe nach aktuellem Ermittlungsstand nichts mit der Tat am Vortag zu tun. Selbst für erfahrene Ermittler sollen die Aufnahmen der Gewalttat schwer zu ertragen gewesen sein.
Nach wochenlangen Ermittlungen konnten aus neun Köpfen zwischen 14 und 17 Jahren bestehende Jugendgruppe festgenommen werden. Darunter befanden sich sechs Jungen und drei Mädchen. Fünf der Verdächtigen wurden sofort in Untersuchungshaft gesteckt.