Andrea Kiewel lebt seit 2017 in Tel Aviv, Israel. Für ihre Moderationsjobs, etwa den ZDF-"Fernsehgarten", pendelt sie regelmäßig zwischen ihrer Wahlheimat und Deutschland.
Aufgrund der angespannten Situation im Nahen Osten, durch die sie bereits ihren Jubiläums-"Fernsehgarten" verpasste, scheint Kiwi zwischen den Shows nicht nach Israel zurückzukehren. Zumindest berichtet sie von einem Erlebnis der eher unangenehmen Art, geschehen in Berlin.
Andrea Kiewels schmerzhafte Begegnung mit Nachtfalter-Raupen
"Erst juckt es am Bauch, dann kommen die Quaddeln. Und direkt im Anschluss der Gang zur Notapotheke", beginnt Andrea Kiewel ihre aktuelle Kolumne in der "SuperIllu". "Auf dem Weg dahin muss ich alle Kräfte aufbieten, um mich nicht in der Öffentlichkeit am Po zu kratzen …"
Die freundliche Apothekerin weiß sofort, was passiert ist, den Kiwi ist nicht die erste mit diesen Symptomen, verursacht durch ein kleines Getier aus der Familie der Zahnspinner.
Der Eichenprozessionsspinner hat das beliebte Strandbad Jungfernheide in Beschlag genommen. "Die Raupen besiedeln Eichenbäume, dazu kriechen sie in Reihen hinter- und
nebeneinander, ähnlich einer kirchlichen Prozession von Menschen", klärt Kiwi auf.
Gefährlich sind die Haare, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten und eine sogenannte Raupendermatitis verursachen: "Quaddeln - brennend, juckend, schmerzhaft. Kurz: zum verrückt werden." Für Andrea Kiewel besonders schlimm: "Dieses Verlangen, mich zu kratzen."
Nach einer Woche aber soll Besserung eintreten. Und so wird Kiwi beim nächsten "Fernsehgarten" vielleicht nicht mit der Hand am Po für Schlagzeilen sorgen müssen.
Im Sommer 2025 breitet sich der Eichenprozessionsspinner in Deutschland massiv aus, insbesondere begünstigt durch das warme und trockene Wetter der letzten Wochen. In Berlin und anderen Großstädten wurden zahlreiche Bäume, Parks und Spielplätze wegen Befalls gesperrt. Besonders betroffen sind Grünanlagen mit hohem Eichenbestand.
Andrea Kiewel ist verlobt – das ist über den Mann an ihrer Seite bekannt.