Nächtliches Feuer im Heizkraftwerk Nord: Feuerwehren löschen Brand in 25 Metern Höhe

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In luftigen Höhen löschten die Einsatzkräfte den Brand im Heizkraftwerk Nord bei Unterföhring. © Berufsfeuerwehr München

Brennende Müllreste im Heizkraftwerk Nord haben in der Nacht auf Samstag den Einsatz der Feuerwehren aus München und Unterföhring erfordert. Das Feuer loderte in 25 Metern Höhe.

Ein Brand im Heizkraftwerk Nord hat Samstagnacht die Berufsfeuerwehr München und die Kameraden aus Unterföhring gefordert. Gut drei Stunden löschten sie das Feuer – in 25 Metern Höhe.

Kurz nach der Alarmierung um 2.33 Uhr trafen die ersten Kräfte aus München an der Einsatzstelle ein. „Die Feuerwache 8 liegt als einzige Wache außerhalb der Stadtgrenze und bewusst in unmittelbarer Nachbarschaft zum Heizkraftwerk, um ein solch schnelles Eingreifen zu ermöglichen“, erklärt die Berufsfeuerwehr. Mitarbeiter hatten demnach bereits erste Löschversuche mit Handfeuerlöschern unternommen, konnten das Feuer in rund 25 Meter Höhe aber nicht endgültig ablöschen. Diese Taktik übernahmen auch erst noch die Einsatzkräfte, sie setzten allerdings keiner Feuerlöscher, sondern ein Sonderlöschmittelfahrzeug mit großen Kohlenstoffdioxid-Löschern ein. Zeitgleich wurde ein mögliches Fluten des Müllbunkers mit Schaum vorbereitet – nur zur Sicherheit.

Doch kein Elektrobrand

Als sich herausstellte, dass es sich nicht wie angenommen um einen Elektrobrand, sondern lediglich um in Brand geratene Müllablagerungen handelte, entschloss man sich auf einen herkömmlichen Löschangriff mit Wasser umzustellen. Nach über drei Stunden war das Feuer schließlich gelöscht.

Während der gesamten Maßnahmen stand die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr München bereit, um bei etwaigen Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich Sicherungsmaßnahmen einleiten zu können. Ebenso wurde die Einsatzleitung während der gesamten Dauer von den Stadtwerken mit Orts- und Fachkenntnis unterstützt. Die genaue Ursache, die Schadenshöhe oder mögliche Folgen für den Betrieb sind noch nicht bekannt (Stand: 20. Oktober, 11.20 Uhr).

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