Skicrosser Florian Fischer aus Gräfelfing hat sich für Olympia 2026 qualifiziert. Noch ist die Teilnahme zwar nicht sicher, doch die Chancen stehen gut.
Für Februar kommenden Jahres sollte sich Florian Fischer privat nicht allzu viel vornehmen, denn die Chancen stehen gut, dass der Skicrosser aus Gräfelfing dann an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo teilnimmt. Bei den beiden letzten Weltcup-Rennen dieses Kalenderjahres in Innichen (Südtirol) sammelte der 25-Jährige genügend Punkte, um sich in der Gesamtwertung auf Position 20 und in der internen deutschen Rangliste auf Platz zwei nach vorne zu schieben. Zudem gelang Fischer mit Rang acht am Samstag seine beste Platzierung des Winters, womit er überdies die offizielle Olympia-Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV) knackte.
Florian Fischer: Rang acht in Innichen reicht für die Olympia-Norm
Vier Mann aus dem deutschen Ski-Cross-Team dürfen bei Olympia an den Start gehen. Wer die begehrten Tickets bekommt, wird in erster Linie anhand der Weltcup-Platzierung entschieden. Bislang haben mit Fischer, Florian Wilmsmann als bestem Deutschen im Weltcup auf Platz sechs, Tim Hronek und Cornel Renn aber ohnehin erst vier Athleten die interne Qualifikation geschafft.
Für Fischer lief es in Innichen insbesondere am Samstag nach Plan. Dabei kam es zum Auftakt im Achtelfinale zu einem Kuriosum: Der Gräfelfinger landete nämlich auf Rang zwei und zog ins Viertelfinale ein, obwohl er gar nicht erst das Ziel erreichte. Weil er allerdings einer von drei Fahrern in seinem Lauf war, die ausschieden, darunter auch Teamkollege Renn, und von diesem Trio am weitesten gekommen war, wurde er auf Platz zwei hinter Wilmsmann gewertet.
Ski-Cross-Weltcup: Fischer einmal Achter und einmal 20.
Im Viertelfinale belegte er diese Position – erneut hinter seinem Teamkameraden – dann ohne Zwischenfälle auf rein sportlichem Weg, womit Halbfinaleinzug und Olympia-Quali feststanden. Mehr als das kleine Finale und dort Rang vier war aber nicht drin.
Am Sonntag klappte es bei Fischer dann nicht mehr so gut. Er schied als Dritter seines Achtelfinallaufs aus und belegte am Ende als zweitbester Deutscher den 20. Platz.
mg