"Schande für Deutschland": Islamisten brüllen terrorverherrlichende Parolen durch Berlin

Ein Video, das der Verein Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) auf der Plattform X gepostet hat, zeigt Demonstranten, die israelfeindliche und gewaltverherrlichende Parolen rufen. 

Der Vorfall ereignete sich am Wochenende bei einer Kundgebung in Berlin. Laut der Berliner Polizei sollen rund 350 Personen an der Versammlung teilgenommen haben. Insgesamt seien 240 Einsatzkräfte der Polizei vor Ort gewesen. Die Beamten hätten Festnahmen durchgeführt. Zudem hätten sich die Demonstranten gewaltbereit gezeigt und verbotene Parolen gerufen – wie etwa "From the river to the sea".

Demonstranten brüllen israelfeindliche Parolen durch Berlin

Die vollständige Parole lautet: "From the river to the sea, Palestine will be free" und dient als Anspielung auf das Gebiet zwischen dem Fluss Jordan und dem Mittelmeer im Westen, auf dem der Staat Israel, aber auch Palästina liegt.

"From the River to the Sea" ist eine politische Parole, die im Zusammenhang mit dem Israel-Palästina-Konflikt verwendet wird. Menschen, die die Parole verwenden, beziehen sich damit auf das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer, zu dem neben Israel auch das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Häufig wird dies als Aufforderung zur Vernichtung Israels interpretiert.

Manuel Ostermann übt harte Kritik auf X

Zudem forderten sie ein neue "Intifada". Der Begriff steht in der Historie des Nahostkonflikts für zwei gewalttätige Aufstände gegen Israel. Manuel Ostermann, erster stellvertretender Bundesvorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft DPolG, zeigte sich auf X entsetzt. Er schrieb: "Eine Schande für Deutschland. Wir gucken dabei zu, wie Islamisten mehr und mehr Macht bekommen. Ich will das nicht. Deutschland, wir haben ein Problem."