Kunstveranstaltung am Blomberg: Gemeinderat berät über Bildhauer-Event

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Am Blomberg soll eine kleine Kunstveranstaltung stattfinden. Über das Projekt sprach der Wackersberger © Archiv

Am Blomberg soll im Juli ein Bildhauerevent stattfinden. Der Wackersberger Gemeinderat gab grünes Licht für die Kunstveranstaltung.

Wackersberg – Eine kleine Kunstveranstaltung soll im Sommer auf dem Blomberg stattfinden. Über einen Antrag vom Kunstverein Tölzer Land beriet der Wackersberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Bildhauerevent am Blomberg: Studierende wollen Kunstgegenstände aufbereiten

„Konkret geht es um einen Bildhauerevent, der vom 7. bis 13. Juli zwischen dem Blomberghaus und der Bergwachthütte stattfinden soll“, erklärte Bürgermeister Jan Göhzold. „Die Kunstgegenstände, die aktuell dort stehen, sind in die Jahre gekommen und sollen saniert werden“. Dazu kommen insgesamt acht Studierende der Schulen für Holz und Gestaltung in Garmisch-Partenkirchen mit zwei Lehrern im Rahmen ihrer Studiensemesterarbeit sowie drei Holzbildhauer und drei Metallhauer des Kunstvereins nach Wackersberg. Künstler und Gäste sollen im Blomberghaus übernachten.

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Gearbeitet werde laut Göhzold nur zwischen 9 und 18 Uhr und es darf auch kein Bierzelt aufgestellt werden. „Auf diese Punkte haben wir großen Wert gelegt, abends soll wieder Ruhe am Berg einkehren und das ganze so naturnah und schonend wie möglich ablaufen.“ Überdies finde alles auf den Wegen und nicht abseits in der Natur statt. „Es gibt dazu eine Musikveranstaltung von der Stadt, allerdings findet die unten an der Talstation statt“, erklärte der Bürgermeister weiter.

„Wer zahlt den Spaß?“

Nikolaus Braun fragte: „Und wer zahlt den Spaß?“ Göhzold erwiderte, dass die Kosten von der Stadt Bad Tölz und dem Verein getragen werden. „Es ist ja grundsätzlich nicht schlecht, wenn das mal hergerichtet wird, weil so, wie es jetzt ist, ist es wirklich nicht mehr schön“, meinte Braun. Den Sinn und Zweck hinter den Kunstwerken auf dem Areal verstehe Braun dennoch nicht ganz, wie er achselzuckend meinte. Göhzold: „Ich finde die Installationen eine nette Sache für Kinder.“ Nach kurzer Diskussion segneten die Räte den Veranstaltungsantrag ab. Es gab keine Gegenstimmen.

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