Putins „geheime Tochter“ soll unter falschem Namen als DJ in Paris leben

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Soll eine uneheliche, in Paris lebende Tochter haben: Russlands Präsident Wladimir Putin © APAimages/Imago

Der Westen als Feindbild und europäische Metropolen als Sehnsuchtsort: Angeblich soll es ein uneheliches Kind des Kremlchefs nicht in Russland gehalten haben.

Paris – Russlands Präsident Wladimir Putin hat zuletzt offiziell als Ziel ausgegeben, dass russische Familien drei oder mehr Kinder haben sollten und dies Standard sein sollte – er selbst hat nach offiziellen Angaben zwei Töchter. Das ist aber Berichten zufolge nicht wahr. Demnach ist Elizaveta Krivonogikh eine weitere „geheime“ Tochter des Kremlchefs.

Die 21-Jährige soll laut einem Bericht ein Studium abgeschlossen (oder abgebrochen) haben, gelegentlich als DJ arbeiten und in Paris leben. Sie soll aus einer Affäre hervorgegangen sein, während Putin noch mit seiner heutigen Ex-Frau Ljudmila verheiratet war.
Krivonogikh soll auch das Pseudonym „Luiza Rozova“ nutzen und teils unter dem Namen „Elizaveta Olegovna Rudnova“ reisen. Der ukrainische Fernsehsender TSN berichtete zuerst; Medien wie The Times griffen den Bericht auf.

Putin verurteilt „westliche Eliten“ – seine „geheime“ Tochter soll in Paris leben

Funktionäre in Moskau schimpfen gerne über korrupte westliche Eliten, während ihre eigenen Kinder in Europa im Luxus leben. So soll die Tochter von Kremlsprecher Dmitri Peskow ebenfalls in Paris residiert haben. Die Stieftochter von Russlands Außenminister Sergej Lawrow soll in London wohnen. Beide europäischen Metropolen sind in Sachen Lebenshaltungskosten keine günstigen Pflaster.

Putins Töchter: Der Ukraine-Krieg und ihr geheimes Luxus-Leben

Was ist mit Putins „offziellen“ Töchtern? Sie heißen Maria Woronzowa und Katerina Tichonowa. Anfang 2022 sind ihre Namen in den Fokus gerückt, weil die EU sie wegen des Ukraine-Krieg auf ihre Sanktionsliste gesetzt hatte. Aus der offiziellen Putin-Biografie auf der Kreml-Website ist zu erfahren, dass seine Tochter Maria 1985 zur Welt kam, kurz bevor die Familie nach Dresden zog, wo Putin als KGB-Agent arbeitete, wie merkur.de berichtete.

Kurz nach dem Umzug nach Dresden – damals noch in der ehemaligen DDR – kam laut dem offiziellen Putin-Lebenslauf 1986 seine zweite Tochter Katerina in Dresden zur Welt. Die Mutter der beiden Schwestern ist Ludmila Putina, von der sich der Kremlchef 2013 scheiden ließ. Tichonowa soll in den vergangenen Jahren immer wieder samt Präsidentengarde am Tegernsee verweilt haben, und zwar in Saus und Braus und ohne jede Kenntnis der Bundesregierung.

Putin und seine Kinder: Russland verbietet Werbung für Leben ohne Kind

Putins Machtapparat versucht seit Jahren, auch finanzielle Anreize für das Kinderkriegen zu schaffen. Nicht zuletzt gibt es auch in der russisch-orthodoxen Kirche offene Aufrufe, für Russlands Kriege mehr Soldaten zur Welt zu bringen. Diskutiert wurde außerdem, ob wieder eine Steuer für Kinderlose wie zu Zeiten der Sowjetunion eingeführt werden solle. Auf diese Weise demonstrierte der kommunistische Staat seine Unzufriedenheit mit jenen Bürgern, die ihm nicht dabei halfen, die Armee aufzufüllen, wie die Zeitung Kommersant schrieb. In Putins Krieg gegen die Ukraine fielen bisher Zehntausende Russen. (frs)

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