Donald Trump hat bei einer Rede in Pennsylvania das Thema Bezahlbarkeit ins Visier genommen, ein zentrales Anliegen der Demokraten bei den letzten Wahlen. Während die Partei steigende Preise und stagnierende Löhne als Hauptprobleme anspricht, verspottete Trump den Begriff mehrfach.
Trump verteidigt seine Wirtschaftspolitik
Er sagte laut "Washington Post": "Wisst ihr, sie haben immer einen Trick. Das neue Wort ist Bezahlbarkeit. Also schauen sie in die Kamera und sagen: Diese Wahl dreht sich alles um Bezahlbarkeit."
Trump versuchte so, seine Wirtschaftspolitik zu verteidigen, und präsentierte zudem Daten, die angeblich sinkende Inflation und höhere Löhne belegen. Er behauptete: "Wir bringen die Preise runter und erhöhen die Löhne." Auch seine Zollpolitik verteidigte er laut "New York Times" zuletzt erneut.
Amerikaner leiden weiter unter hohen Preisen
Trotz Trumps Aussagen bleibt die Realität für viele Amerikaner schwierig. Laut einer aktuellen Umfrage der "Washington Post" lehnen 62 Prozent der Amerikaner seine Wirtschaftspolitik ab. Viele Verbraucher berichten von steigenden Energiekosten und stagnierenden Löhnen. Ein Rentner aus Pennsylvania erklärte: "Die Preise sind gestiegen, aber die Löhne haben nicht aufgeholt. Es gibt viel Arbeit zu tun."
Trump selbst scheint Schwierigkeiten zu haben, die Sorgen der Mittelschicht direkt anzusprechen. Stattdessen wich er mehrfach vom Thema ab und kritisierte verschiedene politische Gegner.