Kulturzentrum „Bergheim“ in Peißenberg: Pläne werden konkret

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So könnte das „Bergheim“ nach den Vorstellungen der Projektgruppe im Modell aussehen. Jetzt werden die Pläne konkret. © privat

Im Frühjahr haben vier Privatleute um die Peißenberger Simon Stögbauer und Stefan Haller Pläne für ein Event- und Kulturzentrum auf der Alten Bergehalde präsentiert. Mit dem „Bergheim“ soll Schwung in die heimische Bar- und Clubszene gebracht werden. Teile des Marktrats sind vom Projekt begeistert. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die den Standort im Freizeit- und Naherholungsgebiet als nicht ideal erachten – und: Es dürfe durch das Projekt auf keinen Fall die staatliche Förderung im Zuge der städtebaulichen Entwicklung der Alten Bergehalde gefährdet werden.

Peißenberg - In den vergangenen Monaten ist es zumindest öffentlich ruhig um das Thema „Kulturzentrum Bergheim“ geworden. In der jüngsten Sitzung des Marktrats fragte nun Cornelia Wutz (Bürgervereinigung), eine Unterstützerin des Projekts, nach dem aktuellen Sachstand nach. Bürgermeister Frank Zellner (CSU) berichtete daraufhin über „Abstimmungsgespräche“ zwischen der Regierung von Oberbayern (zuständig für die Städtebauförderung), der Rathausverwaltung und den Ideengebern. Das Fazit laut Zellner: „Frau Jelen (Julia Jelen, stellvertretende Sachgebietsleiterin bei der Reg. v. Obb.; Anm. d. Red.) hat positiv auf die Pläne reagiert.“ Das „Bergheim“ solle in die Planungen für den „Maßnahmenblock II“ auf der Alten Bergehalde aufgenommen werden.

Im Gespräch mit dem Kreisboten erklärt Zellner, dass es dabei um die Festlegung von „Leitplanken“ und um die Größenvorstellungen geht. Die Maximalvariante sei nicht realistisch. Derzeit seien zwei Standorte für das mögliche „Bergheim“ im Gespräch – einer am südlichen Ende der Alten Bergehalde und einer am Bolzplatz. Ein Standort am südlichen Ende des ehemaligen Abraumhügels hätte den Nachteil, dass er Konflikte mit den Wohnmobilstellplätzen und der Wohnbebauung an der Schongauer Straße provozieren könnte: „Es geht wohl eher in Richtung Bolzplatz“, sagt Zellner – aber: „Ich möchte, dass der Bolzplatz als solcher erhalten bleibt.“ Falls das „Bergheim“ realisiert werde, solle es ein festes Gebäude erhalten. Zudem müsse die Freiflächennutzung flexibel gestaltbar sein.

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