Der Gemeinderat befasste sich zuletzt mit der Brandschutzsanierung der Schwabhauser Schule. Die Botschaft des beauftragten Planers: Alles muss auf den Prüfstand – sogar die alten Schultüren.
Der Zeitplan wird mit der Schule abgestimmt, die Details erst noch ausgearbeitet. Eine Grobplanung der brandschutztechnischen Ertüchtigung des Schwabhauser Schulgebäudes stellte jetzt allerdings der Planer Jan Dotlacil vom Büro jdarchitektur aus Hebertshausen dem Gemeinderat vor.
Dotlacil erinnerte daran, dass die Ertüchtigung des Schulhauses nur deshalb notwendig geworden sei, weil im Kellergeschoss drei Klassenräume neu geschaffen wurden, die einen neuen Rettungsweg vom Erdgeschoss in den Keller notwendig machen. „Damit war der Bestandsschutz für das Gebäude dahin“, erklärte der Planer. Deshalb sei brandschutztechnisch „alles auf den Prüfstand gestellt“ worden. Ein 66-seitiges Gutachten listet akribisch auf, wie und wo das Gebäude ertüchtigt werden muss.
Es täte mir in der Seele weh, die schönen Türen wieder herauszureißen.
Dabei machte Dotlacil klar, dass die Maßnahmen möglichst kostengünstig durchgeführt werden sollen. Den Einwand von Georg Sonnenberger von den Freien Wählern: „Es täte mir in der Seele weh, die schönen Türen wieder herauszureißen“, griff der Planer sogleich auf: Es sei ohnehin geplant, zum Beispiel den fehlenden Rauchschutz nachzurüsten und in die bestehenden Türen einzubauen. Die Türen (die die Schreinerei Sonnenberger geliefert und eingebaut hat) seien absolut geeignet für diese Maßnahmen.
Was genau ablaufen wird, darüber werden die Schulleitung und der Elternbeirat in diesen Tagen informiert. Außerdem ist eine Arbeitsbesprechung mit dem Architekten geplant, bei der die Gemeinderatsmitglieder konkrete Informationen bekommen und auch mitreden können. Jede Fraktion kann dafür einen Vertreter benennen.