Von der Wiesn nach Icking: Betrunkener Oktoberfest-Gast verfährt sich und verursacht Unfall

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Beamte der Wolfratshauser Polizei stellten bei dem Wiesn-Gast einen Atemalkoholwert von 1,1 Promille fest (Symbolbild). © Panthermedia

Ein 21-jähriger Italiener wollte nach dem Oktoberfest eigentlich zu seiner Unterkunft in München. Der Mann - ein Alkoholtest ergab 1,1 Promille - verfuhr sich aber und verursachte einen Autounfall in Icking.

Icking - Am Samstag (20. September) fuhr gegen 23 Uhr ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger mit einem Leihfahrzeug die B11 von Ebenhausen in Richtung Icking. Wie die Polizei berichtet, wollte der junge Mann nach einem Oktoberfestbesuch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und mietete sich spontan ein Leihfahrzeug, das er mittels App freischaltete.

Betrunkener Oktoberfestbesucher verursacht Unfall in Icking

Der Italiener wollte laut Polizei zu seiner Übernachtungsmöglichkeit in der Messestadt Ost in München fahren, „fuhr jedoch offensichtlich in die völlig falsche Richtung“, wie es im Polizeibericht heißt. Kurz vor Icking fuhr der junge Mann über den auf der B11 befindlichen Kreisverkehr und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Anschluss fuhr der 21-Jährige noch durch einen Zaun und eine Hecke in das Grundstück eines Anwesens. Dort fuhr er an der Hecke entlang und durchfuhr einen weiteren Maschendrahtzaun.

Die Anwohner bemerkten den Verkehrsunfall und gingen nach draußen. Der Italiener wies laut Polizei keinerlei Verletzungen, dafür aber deutlichen Alkoholgeruch auf. „Aus diesem Grund wurde ihm ein freiwilliger Alkotest angeboten, der einen Wert von weit über dem gesetzlichen Grenzwert von 1,1 Promille ergab“, berichtet die Polizei.

Icking: Rund 17.000 Euro Schaden nach Irrfahrt von Oktoberfest-Besucher

Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Der italienische Beschuldigte musste eine vierstellige Sicherheitsleistung hinterlegen. Der an der Front eingedrückte Leihwagen musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe am Auto beläuft sich auf rund 15.000 Euro. Den Schaden am Grundstück gibt die Polizei mit rund 2.000 Euro an.

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