Was der Selfmade-Maler Christian Kranzkowski-Riedl im Ettringer Kulturfoyer in der Turnhalle hergezaubert hat, war aller Ehren wert: Bilderserien mit Pep und Seele, eine passende Deko mit Pfiff, ein feines Schnabulierbuffet sowie eine famose Lichtinstallation.
Ettringen – Alle zeigten sich glücklich, dass die Ausstellung von Kranzkowski-Riedl zu sehen ist: das Landratsamt, in Person von Melanie Heinzl, die sich völlig zu Recht sehr zufrieden zeigte, wie gut das Unterallgäuer „kulTOUR-tage“-Konzept in Ettringen gezündet hat, der örtliche Bürgermeister Robert Sturm, der ebenso verzückt war von diesem gemeinschaftsbildenden Event, und natürlich der Künstler, der beinahe vor lauter Wertschätzung und Anerkennung entrückt schien.
Christian Kranzkowski-Riedl zeigt Ausstellung im Rahmen der Unterallgäuer kulTOUR-tage in Ettringen
Kranzkowski-Riedl, hauptberuflich Koch, Gastronom und Küchenchef, spricht ganz bescheiden und dankbar über all das, was seine Kunst ausmacht und darüber, wie er zum Malen kam: keine leichte Kindheit, dafür Geborgenheit bei den Großeltern auf einem bäuerlichen Anwesen und die für ihn brillante Ausbildung an der Kneippstädter Hotelfachschule. All diese Lebenserfahrungen malte er sich schon immer von der Seele und goss seine Eindrücke in Farben, Bilder, Porträts, Momentaufnahmen und Szenen, die unmittelbar Wirkung erzeugen.
Mit einem ganz eigenen Duktus tupft oder wischt der Künstler mit dem Pinsel in knappen Strichen das Acryl auf die Leinwand. So komponiert er gegenständliche Gemälde, die einen ganz individuellen Charakter und Ausdruck haben: ein bisschen Pop-Art, ein bisschen Van Gogh, ein bisschen Andy Warhol? Ach was: durch und durch Kranzkowski-Riedl. Der Künstler selbst beschreibt seine künstlerische Arbeitsweise so, dass ihm „das Malen einfach so vom Finger rutscht“. Präsentiert wurden etwa siebzig Gemälde, die auch den Vorjahres-Ausstellungskünstler Adrian Kaps und viele Interessierte sehr beeindruckten.
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