39 Tonnen Hilfe: Lkw aus Landsberg in der Ukraine angekommen

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Der 39-Tonner ist in der Ukraine angekommen, jetzt werden die Spenden durch eine dortige Hilfsorganisation in die Krisengebiete verteilt. © Demokratie Freiheit LL

Geschafft: Der 39 Tonner ist in der Ukraine angekommen und die Sachspenden werden gerade auf die verschiedenen Hilfszonen verteilt, informiert Vorstand Christian Bieber.

Landsberg/Ukraine - Dank der großen Spendenbereitschaft aller Landsberger sowie den Spendern aus dem Ostallgäu, Mindelheim und Bad Wörishofen war der Andrang am Samstag, den 13. April, groß: „Es wurden Tonnen an Sachspenden an unserer Lagerhalle angeliefert“, so Bieber. Sogar die Nachbarn in Bad Wörishofen hätten dann am 18. April beim Beladen des 39-Tonnen-Lkws mit angepackt, was gute vier Stunden dauerte. „Das war 3D-Tetris“, so Bieber. Am Ende sei der LKW randvoll gewesen - übrig gebliebene Kleidersäcke werde man in den kommenden Wochen in die Ukraine bringen. Dort werden die Spenden von der in der Ukraine anerkannten Wohltätigkeitsorganisation „Einen Traum wahr werden lassen“ übernommen, die die Spenden in das Krisengebiet sowie in die Konfliktzonen - Poltawa, Cherson, Donezk, Charkiw, Sumy, Saporischschja, Kirowohrad, Kostjantyniwka - überführen.

„Die Aktion hat uns viel Kraft gekostet“, so die Mitglieder des Vereins Freiheit Demokratie einhellig - und bedanken sich insbesondere bei Einsammler Michael Rammin sowie der zweiten Vorsitzenden Christine Kriwet, die im Vorlauf zu dem Abgabetermin Tonnen an Spenden in Landsberg abgeholt und angenommen habe, um diese dann punktgenau in die Lagerhalle Bad Wörishofen zu liefern. Ein immenser Kraftakt.

Die Mitglieder des Vereins Freiheit Demokratie bedanken uns bei allen Spendern und hoffen weiterhin auf Spenden und Engagement für die Hilfe in der Ukraine. „Dran bleiben heißt das Gebot der Stunde, in diesen schweren Stunden vieler Ukrainer“, betont Bieber der schon die nächste Hilfsaktion plant: Dafür benötige man Lebensmittel- und Geldspenden, da die Lieferung und das Auffüllen von Fehlbeständen leider nur mit Geldspenden zu bewerkstelligen sei. „Vielleicht findet sich auch die ein oder andere Firma im Kreis Landsberg, Bad Wörishofen, Mindelheim oder Umgebung, die uns zukünftig auch finanziell unterstützen möchte“, ruft Bieber auf. Spendenquittungen könne man ausstellen.

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