Notbremse beim Oberammergauer Kultursommer gezogen: Theaterstück „Der Rebell“ wird abgesagt

Die Passionstheater GmbH finanziert ihre jährlichen Theateraufführungen zu zwei Drittel aus den Besuchereinnahmen. In diesem Jahr musste sie feststellen, dass - trotz aller Bemühungen, für das Theaterstück ein breites Publikum zu gewinnen - die Nachfrage weit hinter unseren Erwartungen geblieben ist. Die Produktionskosten für Bühnenbild und Kostüme und vor allem die Kosten für Ton und Licht sind in den Jahren nach der Pandemie überproportional (teilweise um über 100 Prozent) gestiegen, teilt Sprecher Frederik Mayet mit. Diese Kosten konnten aber nicht auf das Publikum umgelegt werden. „In den letzten Tagen haben wir realisiert, dass die Aufführung in diesem Jahr nicht finanzierbar ist und haben uns deshalb für die Absage entschieden.“ Schweren Herzens.

Die Absage ist für beide Seiten, Spieler und Besucher, enttäuschend, aus finanziellen Aspekten aber unumgänglich. „Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung und versichern, dass wir 2025 auf die Bühne zurückkehren und eine Theaterproduktion anbieten werden“, heißt es in dem Schreiben. „Wir lassen uns nicht unterkriegen.“

Für alle bereits erworbenen Tickets wird eine Rückerstattung angeboten. Ticketinhaber sollen sich für weitere Informationen an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden. Karten, die über den Webshop auf www.passionstheater.de gekauft wurden, werden über die E-Mail info@passionstheater.de abgewickelt. Das Stornoformular finden sie auf der Website. (ausführlicher Bericht folgt)