Der Weltraumbahnhof Starbase in Texas des Unternehmens SpaceX wirkt wie aus einem Science-Fiction-Film. Riesige Hallen, glänzende Raketen, hochmoderne Technik – bei jedem Start strömen Schaulustige herbei. Rund um die Startrampen lässt SpaceX-Gründer Elon Musk eine neue Stadt errichten - für Mitarbeiter, Fans und Touristen. Sie nennt sich selbst „die jüngste der USA“. Doch Musks Plan, rund um den Weltraumbahnhof eine neue Stadt zu bauen, stößt auf Widerstand.
Heiliger Boden unter den Raketen
Immer mehr Anwohner und Umweltschützer schlagen Alarm. Sie fürchten Explosionen, verseuchtes Wasser und Verstöße gegen das Umweltgesetz "Clean Water Act". Besonders betroffen: indigene Gruppen. Für sie ist das Land heilig, auf dem jetzt Raketen starten.
David gegen Goliath im Süden der USA
Die Lage erinnert an David gegen Goliath. "Wir sind eine der ärmsten Gemeinden im ganzen Land, hier gibt es viele Leute, die ein geringes Einkommen haben und nicht weiß sind, und jetzt stehen wir dem größten Tyrannen gegenüber, Elon Musk. Wir tun trotzdem alles uns mögliche, wir reichen Klagen ein, aber Musk ist so mächtig, dass er die meisten davon umgehen kann.", beschreibt die lokale Umweltaktivistin Bekah Hinojosa die Situation.