Wollte neue iPad-Hülle kaufen - 8-Jährige stiehlt SUV der Mutter und fährt allein zum Discounter

Ein achtjähriges Mädchen aus Bedford im US-Bundesstaat Ohio fuhr mit dem Geländewagen der Familie fast 16 Kilometer bis zum Discounter Target, nachdem sie sich unbemerkt davongeschlichen hatte. Die Polizei und örtliche Helfer suchten nach ihr.

Mädchen (8) fuhr mit dem Familienhund zum Discounter

Die „New York Times“ berichtet, dass Mutter Tangie Wilson davon ausging, dass Mutter Tangie Wilson davon ausging, dass ihre Tochter Zoe am Sonntagmorgen (15.09.) einfach ihr iPad benutzen würde. Doch Zoe, noch aufgebracht über einen Streit mit ihrer Schwester am Vorabend, schlich sich gegen sieben Uhr morgens mit den Autoschlüsseln und der Brieftasche ihrer Mutter aus dem Haus. Mit dem Familienhund Bear im Auto fuhr sie zum Discounter.

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„Keine 30 Minuten später kam ihre Schwester herein und fragte: 'Mama, wo ist Zoe? Sie hatte den Hund mitgenommen'“, berichtete Wilson der „New York Times“. Die Polizei wurde informiert und fand Zoe fast zwei Stunden später wohlbehalten bei Target. „Ich habe nur einen Briefkasten getroffen, und der war grün“, sagte Zoe der Polizei. Mit einem Frappuccino in der Hand, den die Beamten wohl für sie gekauft hatten, warteten sie auf ihre Mutter. 

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„Ich habe nur einen Briefkasten getroffen“

Zoe hatte vor, eine neue iPad-Hülle zu kaufen, nachdem ihr iPad beim Verlassen des Hauses kaputtgegangen war. Da sie aber nicht wusste, welche Größe sie brauchte, kaufte sie stattdessen Spielzeug und Make-up. 

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Das Mädchen habe keine Erfahrung im Autofahren gehabt, außer dass sie mit Go-Karts gespielt und gelegentlich auf dem Schoß ihres Vaters oder Großvaters im Auto gesessen habe, sagte ihre Mutter der „New York Times“. Wilson wies darauf hin, dass das Fahrzeug mit Fahrspursensoren ausgestattet war, die wahrscheinlich dazu beigetragen haben, Unfälle zu vermeiden.

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Vater lässt Einjährigen auf Autobahn fahren

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Deutschland. Die Polizei stoppte ein Auto, das von einem einjährigen Kind gesteuert wurde. „Im Bereich einer Baustelle hatte ein Zeuge die schockierende Beobachtung gemacht und die Polizei alarmiert“, sagte ein Polizeisprecher. 

Das Kind saß unangeschnallt auf dem Schoß des Vaters und steuerte das Fahrzeug mehrere Kilometer. Bei der Kontrolle saß der Vater wieder am Steuer und das Kind sicher im Kindersitz. „Im Fahrzeug saßen noch drei weitere Erwachsene“, so der Polizeisprecher.

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Gegen den 20-jährigen Vater wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er räumte gegenüber der Polizei ein, dass er seinen Sohn habe fahren lassen, weil er es wohl einfach lustig fand. Der Polizeisprecher betonte, dass das Kind nicht in der Lage gewesen sei, das Fahrzeug tatsächlich zu führen.