Die Peißenberg Miners sind mit Kandidaten für den Trainerposten im Gespräch – konkret ist aber noch nichts. In der Liga stehen zwei schwierige Duelle auf dem Programm.
Peißenberg – „Die Probleme und die taktischen Dinge, die man anspricht, sind ähnlich. Eine Seniorenmannschaft kann die Ansagen aber schneller umsetzen – und das Spieltempo ist natürlich höher“, so beschreibt Trainer Armin Dallmayr die Hauptunterschiede zwischen einem Spiel der U20 und den Senioren in der Bayernliga.
Miners treffen auf Schweinfurt und Königsbrunn
Beide Welten kennt der 33-Jährige inzwischen, da er am letzten Wochenende zusammen mit Andy Pfleger bei den Miners in die Bresche gesprungen war, nachdem die Peißenberger ihr Trainergespann Stefan Ihsen/Sepp Staltmayr entlassen hatten. Bis dahin coachte Dallmayr die U20 der Miners, zu der er in absehbarer Zeit wohl zurückkehren wird. „Es gibt Kandidaten für den Trainerposten, möglicherweise tut sich da bald etwas“, berichtet Pfleger von Gesprächen mit potenziellen Kandidaten. Beim Heimspiel am heutigen Freitag (20 Uhr) gegen die Schweinfurt Mighty Dogs und am Sonntag (18 Uhr) auswärts gegen den EHC Königsbrunn wird aber mit ziemlicher Sicherheit nochmals das Duo Dallmayr/Pfleger hinter der Bande stehen.
„Die Schweinfurter spielen ein geradliniges, schnelles Eishockey. Und mit Petr Pohl haben sie sich vor der Saison enorm verstärkt“, sagt Pfleger über den Tabellenneunten, der nur einen Punkt weniger als die Peißenberger aufweist. „In der engen Liga gibt es keine leichten Gegner“, erwartet er gegen die Schweinfurter alles andere als einen Spaziergang, auch wenn das Hinspiel mit 6:3 gewonnen wurde.
(Unser Weilheim-Penzberg-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus Ihrer Region.)
Ähnlich herausfordernd wird die Partie beim zweimaligen Meister Königsbrunn. „Die haben einen Top-Trainer und durch die Verpflichtung von Egle sind sie bestimmt nicht schwächer geworden“, sagt Pfleger. Der derzeitige Tabellenvierte wird vom früheren Schongauer Bobby Linke trainiert und hat in der Vorwoche Topscorer Anton Egle von der EA Schongau verpflichtet. „Wir fahren zum EHC, um etwas zu holen, dazu müssen wir aber 60 Minuten arbeiten“, sagt Pfleger. Und mit Blick auf die jüngsten Duelle fügt er hinzu: „Wir stellen uns auf ein hitziges Spiel ein.“
Im Kader gibt es bei den Peißenbergern ein paar angeschlagene Akteure. „Ich hoffe, dass sie aber spielen können“, sagt Pfleger. Gute Nachrichten gibt es vom lange verletzten Florian Seelmann. „Er hat zuletzt trainiert, vielleicht spielt er auch. Es gibt aber keinen Druck“, erklärt Pfleger. Torwart Korbinian Sertl trainiert zumindest individuell. Wann er aufs Eis zurückkehren kann, ist noch offen.