Ein achtjähriges Mädchen aus Deutschland ist in der italienischen Adria bei Bibione ertrunken. Die Rettungsdienste konnten nicht mehr helfen.
Bibione – Die obere Adria zwischen Rimini und Grado im Norden Italiens gilt für Urlauber aus Deutschland oder Österreich als sicheres Gewässer, vor allem, wenn sie mit Kindern unterwegs sind. Das Wasser ist seicht, es gibt wenig Wellengang und kaum Strömung. Dennoch hat sich jetzt ein tragisches Unglück in Bibione östlich von Venedig ereignet.
Tragödie in Bibione: Mädchen (8) aus Deutschland ertrinkt beim Baden in der Adria
Ein achtjähriges deutsches Mädchen ist auf Höhe der zentralen Piazza Zenit von Bibione beim Baden ertrunken. Nach ersten Angaben der Polizei ging das Mädchen, das nach Angaben der Eltern schwimmen konnte, mit seinen Eltern, die es vom Strand aus beobachteten, ins Wasser.
Italien: Badegäste schlugen noch Alarm – Hilfe für Mädchen aus Deutschland kam zu spät
Viele Leute waren bei der Hitze im Wasser, deshalb haben der Vater und die Mutter nicht gemerkt, dass er in Schwierigkeiten war, berichtet ilfattoquotidiano. Nachdem der Alarm losgegangen war, hat demnach ein Rettungsschwimmer das kleine Mädchen an Land gebracht und Ärzte von der Notaufnahme in der Nähe haben sich um sie gekümmert. Leider kam jede Hilfe zu spät. Ein Rettungshubschrauber aus Padua flog zum Einsatzort, doch die Besatzung konnte dem Mädchen nicht mehr helfen.
Jetzt untersuchen die Carabinieri den Vorfall. Angaben zufolge konnte das Mädchen schwimmen, geriet in flachem Wasser in Schwierigkeiten. Vermutet wird aktuell, das Kind könnte gesundheitliche Probleme gehabt haben.
Die Tragödie erinnert an das Drama um ein zwei Monate altes Mädchen im spanischen Fortmentera. Felsbrocken waren auf das Kind und seinen Vater gestürzt. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb das Baby am Strand.