Die Etappen des Albsteigs
1. Etappe: Donauwörth - Harburg: An der Wörnitz entlang geht es nach Wörnitzstein und anschließend durch Wald bis zur Burg Harburg, einer der größten, ältesten und am besten erhaltenen Burganlangen Süddeutschlands. Länge: 17 km; Dauer: 4:30 Stunden; Schwierigkeit: mittel
2. Etappe: Harburg - Mönchsdeggingen: Nach dem Besuch der Burg führt der Weg durch das Naturschutzgebiet Bockberg. In Mönchsdeggingen lohnt sich ein Besuch des Klosters. Länge: 12 km; Dauer: 3:10 Stunden; Schwierigkeit: leicht
3. Etappe: Mönchsdeggingen - Bopfingen: Waldwege und schmale Pfade wechseln sich ab auf der dritten Etappe. Ein Wildgehege wird durchquert und Ausblicke auf Zeugenberge und das Schloss Baldern warten auf die Wanderer. Länge: 26,5 km; Dauer: 7:10 Stunden; Schwierigkeit: mittel
4. Etappe: Bopfingen - Aalen-Unterkochen: Nach einem steilen Anstieg führt der Weg zur Ruine Schenkstein hinab. Die Egerquelle wird passiert und Waldpfade leiten mit Blick auf Schloss Kapfenburg zum rauschenden Kocherursprung. Länge: 27 km; Dauer: 7:30 Stunden; Schwierigkeit: schwer
5. Etappe: Aalen-Unterkochen - Heubach: Auf den Bergen Aalbäumle und Volkmarsberg stehen zwei Aussichtstürme, die Fernblicke über das Mittelgebirge bieten. Am Sedelfelsen lädt das Höhlensystem „Große Scheuer“ zu Entdeckungen ein und von der Ruine der Burg Rosenstein fällt der Blick auf Heubach. Länge: 24 km; Dauer: 7 Stunden; Schwierigkeit: mittel
6. Etappe: Heubach - Kuchalb: Endlich wird die Albtraufkante erreicht. Zuvor muss noch der Scheuelberg erklommen werden, der auch schon tolle Aussichten schenkt. Naturpfade führen zum Schloss Weißenstein und von der Felsklippe Messelstein reicht der Blick bis in den Schwarzwald. Länge: 27 km; Dauer: 8 Stunden; Schwierigkeit: schwer
7. Etappe: Kuchalb - Boßler: Gemütlich beginnt diese Etappe durch Streuobstwiesen mit Ausblicken auf die Kaiserberge und den Albtrauf. Wurzelige Pfade führen durch das Naturschutzgebiet Haarberg-Wasserberg zum gemütlichen Boßlerhaus. Länge: 25 km; Dauer: 7 Stunden; Schwierigkeit: schwer
8. Etappe: Boßler - Burg Teck: Am Albtrauf entlang erlebt man schöne Aussichtspunkte, die Ruine Reußenstein, das Randecker Maar und die Ruine Rauber. Vom Breitenstein ist die Aussicht auf die Burg Teck besonders toll, im dortigen Wanderheim kann übernachtet werden. Länge: 23 km; Dauer: 6:45 Stunden; Schwierigkeit: mittel
9. Etappe: Burg Teck - Bad Urach: Hoch geht es auf den Friedrichfels (744 m), der einen fantastischen Ausblick auf das Lenninger Tal bietet. Bei einem Umweg von rund zwei Kilometern kann die Burgruine Hohenneuffen besucht werden. Der Buckleter Kapf bietet nochmal tolle Aussichten, bevor es an den Dettinger Höllenlöchern vorbei ins Fachwerkdorf Bad Urach geht. Länge: 23 km; Dauer: 7 Stunden; Schwierigkeit: mittel
10. Etappe: Bad Urach - Honau: Diese Etappe ist die wohl anspruchsvollste und abwechslungsreichste des Albsteigs: Zuerst geht es zum rauschenden Uracher Wasserfall. Dann führt der Weg zum Aussichtsturm Hohe Warte und durch Buchenwälder und über Wiesen zur Ruine Greifenstein. Vom Rötelstein ist schon das Schloss Lichtenstein zu sehen. Länge: 26 km; Dauer: 8 Stunden; Schwierigkeit: schwer
11. Etappe: Honau - Willmandingen: Wer will, kann sich nun das Schloss Lichtenstein auch von innen anschauen. Der Albsteig führt weiter auf den aussichtsreichen Gießstein (788 m) und hinab zur Nebelhöhle. Ein Besuch der Tropfsteinhöhle lohnt sich. Der Bolberg bietet nochmal eine tolle Aussicht, bevor es ins Tal hinab geht. Länge: 21 km; Dauer: 6:30 Stunden; Schwierigkeit: mittel
12. Etappe: Willmandingen - Jungingen: Über den Riedernberg erreicht man Talheim und verschwindet nun für einige Zeit im Wald. Vom Dreifürstenstein ist in der Ferne die Burg Hohenzollern zu sehen; an der Traufkante entlang geht es Richtung Killertal. Länge: 24 km; Dauer: 7 Stunden; Schwierigkeit: mittel
13. Etappe: Jungingen - Burgfelden: Erneute Ausblicke auf das Killertal und Burg Hohenzollern schenkt der Hohe Berg (854m) auf dieser Etappe. Auch vom Hangenden Stein (923 m) bieten sich tolle Aussichten, das besondere ist hier aber, wie sich der riesige Felsklotz vom Albtrauf abgespalten hat. Länge: 22 km; Dauer: 6:30 Stunden; Schwierigkeit: schwer
14. Etappe: Burgfelden - Ratshausen: Ausnahmsweise geht es erstmal bergab nach Laufen. Der nächste Anstieg folgt aber schon zum Aussichtspunkt Hörnle. Am Trauf entlang erklimmt man den Lochenstein und mit dem Plettenberg den ersten Albsteig-Tausender. Länge: 21 km; Dauer: 6:45 Stunden; Schwierigkeit: schwer
15. Etappe: Ratshausen - Risiberg: Es folgt der höchste Berg der Schwäbischen Alb, der Lemberg (1015 m) mit einem Aussichtsturm. Vom Aussichtspunkt Kehlen kann man nochmal den Ausblick genießen und wandert durch Wacholderheiden nach Risiberg. Länge: 26 km; Dauer: 8 Stunden; Schwierigkeit: schwer
16. Etappe: Risiberg - Tuttlingen: Ein letztes Mal geht es hoch zum Albtrauf und gemütlich über Wald- und Wiesenpfade zur aussichtsreichen Ruine Fürstenstein und Richtung Tuttlingen. Wer will, kann noch einen Abstecher zur Ruine Honberg unternehmen und im Donaupark entspannen. Länge: 13 km; Dauer: 3:20 Stunden; Schwierigkeit: leicht