Glöckner: „DNA-Dienstag“ für noch mehr Punch

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Alles unter Kontrolle: Glöckner fordert Einsatz - und belohnt die Sieger des „DNA-Trainings“. © Sampics / Stefan Matzke

Die Löwen überlassen in der neuen Saison nichts dem Zufall. Fitnessdaten werden genauso analysiert wie die Gegner – und auch die Mentalität wird gezielt geschult.

Mentalität – eine der Lieblingsvokabeln von Patrick Glöckner. Vor jedem Spiel fordert der 1860-Coach Gier und Leidenschaft ein, feiert Abwehraktionen seiner Spieler – siehe Siemen Voets Rettungsblock in der Nachspielzeit von Essen. Glöckner: „Eine geile Abwehraktion – die zählt für mich wie ein Tor.“ Gleiches gelte für faire Grätschen, die zu Ballgewinnen führen. Kurzum: Biss und Galligkeit sind für Glöckner die Grundtugenden – „auf alles andere haben wir keinen Einfluss“. Unsere Redaktion weiß: Und Dienstag ist der Tag, an dem diese sog. Basics trainiert werden.

Wir machen ein Siegerfoto, hängen es in der Kabine an die Wand. Die Jungs, die auf dem Foto drauf sind, sind für die Woche vom Materialdienst befreit.

Dieses „DNA-Training“, wie es Glöckner nennt, beschreibt der ehemalige Zweitligaprofi so: „Zweikämpfe führen, Zweikämpfe gewinnen. Daher eine kleine Spielform.“ Ziel sei es, „schnelle, kreative Lösungen zu finden – mit Steil-Klatsch-Situationen, die im kleinen Raum auch vermehrt vorkommen.“ Neu am Dienstag nach dem Auftakt-1:1 in Essen: „Wir haben noch eine Provokationsregel reingenommen, dass ab der Mittellinie nicht mehr zurückgespielt werden darf. Dann geht es nur noch nach vorne – damit wir da noch ein bisschen mehr Punch entwickeln“.

Ob‘s klappt, wird sich am Samstag im Heimspiel gegen Osnabrück zeigen. Die Sieger des DNA-Trainings haben ansonsten eine entspannte Woche. Glöckner verrät: „Wir machen ein Siegerfoto, hängen es in der Kabine an die Wand. Als Ansporn sind die Jungs, die auf dem Foto drauf sind, vom Materialdienst befreit.“ Zumindest bis zum nächsten DNA-Dienstag.

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