Naturliebhaber und Kulturbegeisterte, Technikfreaks und Fans des soliden Handwerks kommen auf ihre Kosten, wenn am Sonntag, 27. April, das Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) und die St. Josefskongregation zum Tag der offenen Tür einladen.
Ursberg – Werkstätten, Betriebe und Institutionen geben Einblicke und präsentieren ihr Können und die breite Produktpalette. Mit dabei sind erstmals auch die Wäscherei Ursberg, das Krankenhaus St. Camillus und das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ).
Einer der Hauptanziehungspunkte ist traditionell die Ursberger Klostergärtnerei. Hobbygärtner finden dort passend zum Beginn der Gartensaison ein sehr umfangreiches Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen. Außerdem zeigen beispielsweise die Korbflechterei, Buchbinderei und Weberei traditionelle Handwerkskunst, die es heute kaum noch gibt. Das Bemerkenswerte daran: Dort arbeiten Menschen mit und ohne Assistenzbedarf Hand in Hand und stellen hochwertige Produkte her.
„Kuscheltier-Sprechstunde“
Im Krankenhaus St. Camillus und dem MVZ wird eine „Kuscheltier-Sprechstunde“ angeboten, bei der die mitgebrachten plüschigen Patienten von Ärztinnen und Ärzten „untersucht“ werden. „Wir möchten damit insbesondere Kindern und Menschen mit Behinderung die Angst vor Arzt- oder Klinikbesuchen nehmen und spielerisch zeigen, wie eine Untersuchung abläuft“, sagt Lisa Schreiber vom MVZ Ursberg.
Rund um den Ursberger Laden, der Produkte aus über 80 Werkstätten von Menschen mit Behinderung anbietet, haben auch das Café Kostbar und die Kreativwerkstatt geöffnet. Dort produzieren Menschen mit Assistenzbedarf unter anderem Gartenkeramik, Blumenstecker, Schüsseln, Schalen und Kerzenständer. Für Kinder gibt es im Therapiehof St. Leonhard neben Mitmachangeboten und den Tieren ab 12.30 Uhr Traktor-Kutschfahrten.
Für das leibliche Wohl sorgen neben dem Café Kostbar, der Kantine in St. Simpert und dem Ursberger Klosterbräuhaus zahlreiche Essens- und Getränkestände. Die derzeit laufende Sonderausstellung „900 Jahre Klosterort Ursberg“ im Haus St. Josef im Klosterhof kann ebenfalls besichtigt werden. In der Ausstellung, die anlässlich der Klostergründung durch die Prämonstratenser im März 1125 aufgebaut ist, werden stündlich Führungen angeboten.
Das DRW informiert über die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten und bietet eine direkte Bewerbungsmöglichkeit vor Ort an. Jugendliche mit Förderbedarf haben bei Führungen durch die Handwerksbetriebe die Gelegenheit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Eine Programmübersicht findet sich unter www.drw.de/offene-tuer.
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