In Hawaii spuckt der Vulkan Kilauea erneut glühende Lava. Wie die US Geological Survey berichtet, strömt das Magma seit Samstagabend aus den beiden Hauptöffnungen im Halemaʻumaʻu-Krater.
Die Fontänen erreichen dabei eine Höhe von bis zu sechs Metern. Aktuelle Aufnahmen aus dem Halemaʻumaʻu-Krater zeigen die spektakulären Fontänen, die nachts glühend über die Kraterkanten schießen.
40. eruptiver Zyklus
Für die Anwohner bleibt die Lage angespannt, auch wenn bislang keine Evakuierungen gemeldet wurden. Der Kilauea eruptiert seit dem 23. Dezember 2024 immer wieder episodisch. Zwischen den Ausbrüchen gibt es Pausen von mehreren Tagen bis über zwei Wochen.
Laut der USGS könnte sich nun der 40. eruptive Zyklus des laufenden Jahres ankündigen, da die seismische Aktivität und das Spritzen der Lava über Nacht zugenommen haben.
Beeinträchtigte Luftqualität durch aufsteigende Gase
Begleitend dazu steigen weiterhin große Mengen an Gasen in die Luft, die zu vulkanischer Luftverschmutzung in den Windrichtungen der Insel führen. Experten warnen, dass die Luftqualität in den betroffenen Gebieten stark beeinträchtigt sein kann.
Die USGS betont, dass der Kilauea weiterhin hochaktiv ist und die Bevölkerung den Hinweisen der Behörden unbedingt folgen sollte.