Polizeikontrollen: Kennzeichen nicht lesbar, Führerschein nicht ausreichend

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Polizeikontrollen wurden gleich mehreren Fahrern zum Verhängnis. © Joern Pollex

Nach zwei Polizeikontrollen gibt es Anzeigen: Bei zwei Motorradfahrern war das Kennzeichen nicht lesbar, bei einem Pkw-Fahrer reichte der Führerschein nicht aus.

Lenggries/Bad Heilbrunn – Wegen Kennzeichenmissbrauchs werden sich jetzt zwei Motorradfahrer verantworten müssen. Nach Angaben der Polizei wurde eine Motorradgruppe am vergangenen Freitagnachmittag (29. August) im Gemeindebereich von Lenggries kontrolliert. Dabei stellten die Beamten bei zwei Harley-Davidsons fest, dass die Kennzeichen in einem so flachen Winkel angebracht waren, dass sie schlecht ablesbar waren. Die beiden Fahrern – ein 57-Jähriger aus Dingolfing und ein 55-Jähriger aus Moosthenning (Landkreis Dingolfing-Landau) – müssen nun mit Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs rechnen.

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Führerschein reicht für Anhänger nicht aus

Ohne ausreichende Fahrerlaubnis geriet ein 45-Jähriger am frühen Sonntagmorgen (31. August) in eine Polizeikontrolle. Beamte der Grenzpolizei Murnau und der Polizei Bad Tölz stoppten den 45-jährigen Fahrzeugführer aus der Republik Moldau mit seinem Gespann – bestehend aus Zugfahrzeug und Anhänger – gegen 3 Uhr im Gemeindebereich Bad Heilbrunn. Dabei stellten die Polizisten fest, dass das Gespann so schwer war, dass die Fahrerlaubnis für einen Pkw nicht mehr ausreichte. Der Beschuldigte hätte eine Fahrerlaubnis für Anhänger benötigt.

45-Jähriger muss 850 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen

Da der 45-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 850 Euro angeordnet. Der Mann entrichtete die Sicherheitsleistung und wurde nach dem Ende aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

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