Der kleine Lord, Handy-frei und Heiligabend als Großvater: Wie Merz und Minister Weihnachten feiern

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Kanzler Merz und Minister geben einen Einblick in ihre Feiertagspläne: Weihnachtstraditionen, die Zeit zwischen den Jahren – und was ein „gelungenes Fest“ ausmacht.

Berlin – Nach einem turbulenten Jahr steht für ein paar Tage in Berlin der politische Betrieb weitestgehend still: Wie für viele Menschen in Deutschland bedeutet Weihnachtszeit und die Zeit bis Silvester auch für Ministerinnen und Minister aus dem Kabinett von Kanzler Friedrich Merz eine Auszeit. Gegenüber dem Münchner Merkur von Ippen.Media haben einige von ihnen einen kleinen Einblick gewährt – in ihre Weihnachtspläne, Traditionen und was für sie über die Feiertage besonders wichtig ist.

Kleiner Lord, Handy-frei und Knödel: Wie Kanzler Merz und Minister Weihnachten feiern. (Montage) © IMAGO / Sven Simon, IMAGO / Mike Schmidt, IMAGO / Matthias Wehnert, IMAGO / Political-Moments, IMAGO / Metodi Popow, IMAGO / dts Nachrichtenagentur, IMAGO / Political-Moments

„Das Wichtigste für mich an Weihnachten ist das Beisammensein mit der Familie. Heiligabend verbringe ich mit meinen Eltern, meiner Frau, meiner Schwester und den Kindern – das ist für mich das Schönste“, erklärt Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) gegenüber unserer Redaktion. „Mehr braucht es nicht für ein gelungenes Fest.“

Der kleine Lord und Handy-Frei: So verbringen Bas und Klingbeil Weihnachten

Und auch ein bisschen Digital-Detox steht auf der Tagesordnung: „Deshalb werde ich mein Handy auch mal für ein paar Stunden bewusst zur Seite legen“, so der SPD-Co-Parteichef. „Weihnachten ist für mich trotz der großen Verantwortung, die wir tragen, eine Zeit zum Runterkommen, Auftanken und Abstand gewinnen vom hektischen Alltag.“

Und auch die SPD-Co-Vorsitzende setzt auf eine Auszeit: „An Weihnachten versuche ich ganz bewusst vom politischen Betrieb abzuschalten“, sagt Arbeitsministerin Bärbel Bas. „Da kann ich mal herunterfahren und nehme keine öffentlichen Termine wahr.“ Auf dem Programm steht stattdessen, was wohl in vielen deutschen Haushalten in diesen Tagen stattfindet: „Meine wichtigste Tradition ist, an Weihnachten meinen Freundeskreis und meine Familie zu treffen und den Film ‚Der kleine Lord‘ zu schauen.“

Weihnachten bei Kanzler Merz: „Mit Überraschungsgeschenken die Päckchen-Flut erfolgreich eingedämmt“

Aus dem Umfeld des Bundeskanzlers heißt es zu dessen Weihnachtsplänen: Merz verbringe Weihnachten mit der Familie, mit Kindern und Enkelkindern. „Bei Familie Merz gibt es traditionelle Weihnachten mit Baum und gutem Essen. Die Erwachsenen in der Familie wichteln und haben mit den Überraschungsgeschenken die Päckchen-Flut erfolgreich eingedämmt.“ Darüber hinaus freue sich der Kanzler „auf ein paar ruhige Tage im Sauerland und eine entspannte Zeit mit seiner Frau und den Kindern“. Und: „Er telefoniert mit Freunden und engen Mitarbeitern und ist natürlich immer erreichbar und im Dienst.“

Landwirtschaftsminister Rainer über die Weihnachtszeit als Großvater: „Erfüllt mich mit Dankbarkeit“

Zeit mit der Familie hebt auch Landwirtschaftsminister Alois Rainer in seiner Antwort auf unsere Anfrage hervor: „Seit ich Großvater bin, erlebe ich den Heiligen Abend noch einmal neu: Die Vorfreude in den Augen der Kinder steckt einfach an und erfüllt mich mit Dankbarkeit.“ Der CSU-Politiker erklärt weiter: „Vor dem gemeinsamen Besuch der Christmette gibt es bei uns traditionell Ente mit Blaukraut und Knödeln.“

Nach den Weihnachtsfeiertagen – zwischen den Jahren – nutze Rainer die Zeit, „um in meiner Heimat in Niederbayern neue Kraft zu schöpfen – etwa beim Spaziergängen mit unserem Hund Bruno oder einfach bei der gemeinsamen Zeit mit meiner Familie“, so der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. „Diese ruhigen Tage sind für mich auch immer eine Gelegenheit, innezuhalten und mir bewusst zu machen, wie gut wir in unserem Land leben dürfen.“

Kochen und Spielen bei Familienministerin Prien: „Für mich ist Weihnachten vor allem ein Fest der Familie“

„Für mich ist Weihnachten vor allem ein Fest der Familie“, so die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien. „Ich komme aus zwei jüdisch-christlichen Familien, daher haben wir immer beide Traditionen gepflegt und auch Weihnachten gefeiert.“ Besonders wichtig sei Prien dabei Heiligabend, „den wir immer im Kreise der Familie verbringen.“ Und: „Ein ganz besonderer Bestandteil unserer Traditionen sind Kochen und Spielen: Am 25. Dezember gibt es Wild oder Ente, am 26. Dezember steht bei uns Lachs und Latkes auf dem Tisch.“

Für Justizministerin Stefanie Hubig bedeutet Weihnachten: „Zeit zu haben!“, wie sie gegenüber unserer Redaktion erklärt. „Zeit für gemeinsames Kochen und Essen, für Gespräche und Spaziergänge – und natürlich gehört das gemeinsame Singen für mich fest zu Weihnachten dazu. Singen macht glücklich!“ (Quelle: Eigene Recherche) (pav)

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