Sonntag, 20:15 Uhr. Für viele Deutsche ist das mehr als eine Zeit – es ist Tradition: ein neuer „Tatort“ läuft im Ersten! Auch 2025 hat die Kult‑Krimireihe wieder Millionen vor die Fernseher gelockt, für hitzige Diskussionen im Netz gesorgt und mit echten Quoten‑Brettern überrascht. Doch welche Folge war der Quoten‑König, welche enttäuschte am meisten – und welche Teams konnten richtig punkten?
Zuletzt sorgte der Schwarzwald-Tatort für ordentlich Diskussionen.
Platz 1: Münster – „Fiderallala“
Der große Gewinner des Jahres kommt aus Münster! Im April schalteten 12,51 Millionen Zuschauer ein, um den Fall „Fiderallala“ zu sehen. Damit erreichte die Folge 42,5 Prozent Marktanteil – ein echtes Quoten-Brett. Professor Boerne (Jan Josef Liefers) und Ermittler Frank Thiel (Axel Prahl) zeigen einmal mehr: Münster ist der Maßstab, an dem sich alle anderen „Tatorte“ messen müssen.
Platz 2: Münster erneut – „Die Erfindung des Rades“
Auch im Dezember konnte Münster seine Dominanz bestätigen: 11,63 Millionen Zuschauer verfolgten „Die Erfindung des Rades“, was einem Marktanteil von 42,6 Prozent entspricht. Damit erreichte die Folge den höchsten Marktanteil in der Geschichte des Münster-Tatorts.
Platz 3: Köln mit „Restschuld“ – knapp unter 10 Millionen
Star der Kölner Kommissare war 2025 vor allem „Restschuld“ – mit knapp 9,94 Millionen Zuschauern und über 35 % Marktanteil bei seinem Sonntagstermin. Das verschaffte dem Team Platz drei im Jahresranking und war zugleich eine der höchsten Reichweiten am klassischen Sendeslot.
Der Flop des Jahres: „Murot und der Elefant im Raum“
Nicht jeder „Tatort“‑Fall war ein Hit. Gegen Ende des Jahres versagte der Murot-Krimi auf ganzer Linie. Mit 4,95 Millionen Zuschauern blieb „Murot und der Elefant im Raum“ sogar unter der Fünf-Millionen-Marke. Damit erreichte der „Tatort“ mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle einen Quotentiefstand, wie es ihn zuletzt 2022 beim Weihnachts-„Tatort“ gab.