Diese Küchenfehler machen Messer schnell stumpf

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Ein scharfes Küchenmesser darf in keiner guten Küche fehlen. So schützt man die Klingen vor dem Abstumpfen und schärft sie wieder.

Ein gutes Küchenmesser ist das A und O beim Kochen. Das gilt nicht nur für die hartnäckige Schale von Tomaten, sondern auch für das Schneiden von zahlreichen anderen Lebensmitteln, für die eine scharfe Klinge unverzichtbar ist. Und trotzdem werden Küchenmesser immer wieder stumpf. Woran das liegt und wie man mit richtiger Pflege und Nutzung dagegen steuern kann.

Fehler beim Schneiden und Spülen: So stumpfen Küchenmesser schneller ab

Fehler bei der Handhabung und Pflege von Küchenmessern können schnell dazu führen, dass die Klingen ihre Schärfe verlieren. Ein häufiger Fehler ist es, Messer in der Spülmaschine zu waschen. Die aggressiven Reinigungsmittel sowie die Kombination aus Salz, Laugen und Wasser greifen das Metall an, was zu Korrosion führen kann. Dieser Prozess lässt laut Messerundscherenschleifer.de das Metall porös werden, was langfristig die Schneide beschädigt. Bereits kleine braune Flecken auf der Klinge sind erste Anzeichen für diese Korrosion. Mit der Zeit werden die Löcher und Ausbrüche in der Schneide immer größer, was die Schärfe reduziert und das Messer stumpf macht.

Nahaufnahme vom Händen, die mit einem scharfen Küchenmesser Karotten schneiden
Ein scharfes Messer ist in der Küche ein wichtiger Helfer © Shotshop / IMAGO

Doch nicht nur die Spülmaschine schadet den Klingen. Ein weiterer Fehler, der oft unbeabsichtigt passiert, ist das Schaben von geschnittenen Zutaten vom Schneidebrett direkt mit der Messerklinge. Diese Bewegungen führen zu kleinen Beschädigungen an der Schneide und kann sie abstumpfen lassen. Auch die unsachgemäße Aufbewahrung trägt zum Problem bei: Wenn Messer in Schubladen zusammen mit anderem Besteck oder Küchengeräten aufbewahrt werden, können sie beim Kontakt mit diesen Utensilien Macken und Kratzer bekommen. Diese kleinen Schäden auf der Klinge beeinträchtigen die Schärfe und führen dazu, dass das Messer schneller stumpf wird.

Messer pflegen: So kann die Lebensdauer von Küchenmessern verlängert werden

Für eine lange Lebensdauer von Küchenmessern ist es entscheidend, sie regelmäßig zu schärfen und sicher aufzubewahren. Eine sorgfältige, aber sanfte Reinigung mit mildem Spülmittel und lauwarmem Wasser ist ein erster Schritt. Die guten Küchenmesser sollten die Spülmaschine eher meiden.

Für die richtige Messerpflege ist es außerdem wichtig, jedes Messer entsprechend seiner speziellen Funktion zu verwenden. Dünn geschliffene Klingen, wie bei Kochmessern, sollten nicht zum Hacken von Nahrungsmitteln verwendet werden, da sie dadurch beschädigt werden können. Dafür gibt es spezialisierte Messer wie Hackmesser oder Wiegemesser für Kräuter. Auch gefrorene Lebensmittel oder Knochen sollten nicht mit herkömmlichen Messern bearbeitet werden; hier ist ein Beil die richtige Wahl.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schneideunterlage: Harte Oberflächen wie Marmor können die Klingen schnell abstumpfen, weshalb Holz oder Kunststoff die bessere Wahl sind. Für die Aufbewahrung von Messern empfiehlt sich eine sichere Lösung, wie ein Messerblock oder eine Magnetleiste, um die Klingen vor Beschädigungen zu schützen.

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Messer schärfen: Mit Hausmitteln und im richtigen Winkel

Ist ein Messer dann aber doch einmal abgestumpft, was man etwa daran erkennen kann, dass es reife Tomaten oder ein Blatt Papier nicht mehr durchschneiden kann, muss es geschärft werden. Dazu eignet sich entweder ein herkömmlicher Wetzstein oder einige Hausmittel. Der untere Rand einer rauen Keramiktasse ist laut Kuechenkompane.de eine Alternative, ebenso wie die Unterseite eines unglasierten Teller. Weitere Möglichkeiten sind Nagelfeilen oder Sandpapier. Dazu sollte man sie in einem Winkel von 20 Grad mit gleichmäßigem Druck über das schärfende Objekt – Wetzstein, Tasse, Feile etc. – ziehen. Top-Tipp: Auch alte Jeans machen Küchenmesser wieder scharf.

Das richtige Schärfen von Küchenmessern erfordert Geduld und Präzision und man kann dabei auch Fehler machen, die die Klinge ihre Schärfe kosten können. Ein häufiger Fehler ist laut Kuechenscharf.de, zu schnell zu schleifen und sich nicht genügend Zeit zu nehmen, um den richtigen Schleifwinkel zu finden. Das kann dazu führen, dass der Winkel zu flach oder zu steil ist, was die Schneidkante ungleichmäßig macht. Auch das zu schnelle Wechseln der Schleifseite, bevor sich ein Grat bildet, führt dazu, dass die Klinge nur stellenweise scharf wird. Zudem wählen viele die falsche Körnung des Schleifsteins oder schleifen nur einen Teil der Klinge, wodurch die Schneide ungleichmäßig bleibt. Wenn das Messer nicht richtig geschärft wird, bleibt es stumpf oder wird sogar beschädigt.

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