Das Schneechaos in Bayern hält die Menschen weiter in Atem. Besonders betroffen ist der Zugverkehr. Dieser steht seit Freitagabend in Süddeutschland praktisch still. Am Münchener Hauptbahnhof läuft der Bahnverkehr nach einer Sperrung erst seit Sonntagmorgen wieder an. Doch auch hier gibt es noch Einschränkungen. Aktuell rät die DB, wenn möglich Fahrten nach München zu verschieben. Es verkehren nur wenige Fernverkehrszüge in die Stadt.
Es werden aktuell nur die Fernverkehr-Strecken nach Nürnberg und Stuttgart bedient. Reisende müssten noch bis Dienstag mit massiven Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen. Die genauen Informationen von der Deutschen Bahn finden Sie hier .
Deutsche Bahn rät Fahrgästen, Reise nach München zu verschieben
Fahrgästen rät die Deutsche Bahn frühestens ab Dienstag, den 5. Dezember, am Fernverkehr von und nach München teilzunehmen. Bis dahin werde aufgrund „witterungsbedingter Einschränkungen“ nur „ein stark eingeschränkter Zugverkehr“ möglich sein.
Wer ein Ticket für den Zeitraum vom 2. bis einschließlich 4. Dezember besitzt, könne die Reise kostenlos auf einen späteren Tag verschieben. Die Zugbindung sei aufgehoben.
Schneechaos stört Bahnverkehr in Süddeutschland massiv
Heute, den 04.12.2023, rollt der Bahnverkehr voraussichtlich wieder langsam auf der Strecke Stuttgart – Singen/Zürich an. Einzelne Fernverkehrszüge verkehren zwischen Stuttgart und Tuttlingen.
Bis voraussichtlich inklusive 05.12.2023 wird voraussichtlich kein Fernverkehr der DB auf folgenden Strecken fahren:
- München - Salzburg
- München - Innsbruck
- München - Lindau/Zürich
Auch wenn der Verkehr auf den betroffenen Strecken wieder aufgenommen werden kann, wird voraussichtlich nur ein stark eingeschränkter Zugverkehr möglich sein. Die Deutsche Bahn geht daher von einer sehr hohen Auslastung der Züge aus und empfiehlt, Reisen von und nach München - wenn möglich - frühestens auf den Zeitraum ab 05.12.2023 zu verschieben.
- Welche Rechte Ihnen als Bahnreisender zustehen, lesen Sie hier.
Deutsche Bahn rechnet erst ab Montag mit normalen Verkehr
Durch die großen witterungsbedingten Schäden, ist damit zu rechnen, dass es bis zum Montag, 04.12.2023, zu Zugausfällen und Verspätungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn kommt. Auch in weiteren Teilen Bayerns kann es zu witterungsbedingten Zugausfällen und Verspätungen kommen.
Fahrgäste, die Tickets für den 02. oder 03. Dezember 2023 in Süddeutschland gebucht haben, können dieses auch zu einem anderen Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch wenn es eine geänderte Streckenführung gibt. Sitzplatzreservierungen können kostenlos storniert werden. Außerdem richtete die Bahn unter 08000 996633 eine kostenfreie Hotline ein, an die sich Betroffene wenden können, wenn sie Fragen haben. Auch ob eine Ticketerstattung möglich ist.
Regionalverkehr teilweise bis Dienstag gestört
Auf einigen Strecken in Bayern im Regionalverkehr bleibt die Situation bis Dienstag kritisch. Nach Angaben der DB Netz AG, die für die Infrastruktur zuständig ist, sei mit einer Betriebsaufnahme im Netz Chiemgau-Inntal erst frühestens im Laufe des Dienstags zu rechnen.
Die BRB habe sämtliche Schulen in ihren fünf Netzen informiert, dass am Montag kein Schülerverkehr stattfinden könne, wie der „Merkur“ berichtet. Pendlerinnen und Pendler werden gebeten, sich alternative Reisemöglichkeiten zu suchen und sich weiterhin kurzfristig über die bekannten Medien und die Website der BRB (www.brb.de) über die aktuelle Situation zu informieren.
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