Neues Weißbierkarussell am Dachauer Volksfest: „Der Zapfhahn läuft durchgehend“

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Das Karussellweiße vom Amper-Bräu, eingeschenkt von Katharina Wörle, lassen sich Felix Schellmann (links) und Stefan Sigllechner schmecken. © cr

Der Weißbiergarten der Familie Fahrenschon ist neu auf dem Dachauer Volksfest. Doch er kommt super an bei den Besuchern – vor allem das Weißbierkarussell.

Dachau – Das Weißbierkarussell der Familie Fahrenschon dreht seit Samstag seine Runden. Viele Besucher kennen es schon vom Oktoberfest. In diesem Jahr ist es erstmals auch in Dachau, im früheren Franziskaner Garten, der nun Weißbiergarten heißt. Und auch wenn bei vielen Volksfestbesuchern zunächst Skepsis herrschte, weil der ehemalige Franziskaner Garten von Rudi und Inge Stauß sehr beliebt war, geben sie dem neuen Weißbiergarten eine Chance.

Das Karussell mit der Schankanlage in der Mitte, einer Bar drumherum und mehreren Einstiegsmöglichkeiten dreht meist voll besetzt seine Runden. Am vergangenen Samstagabend gab es bereits einen Einlassstopp. Auch am Montag wurde „bis 23 Uhr auf den Bänken getanzt, und das unter der Woche“, sagt Anna-Maria Fahrenschon, die Wirtin des Weißbiergartens. Mittags sitzen die Gäste gemütlich zusammen, nutzen das Mittagsangebot und lauschen der Musik von Musikanten aus dem Dachauer Landkreis. Abends geht es dann richtig rund. Jung und Alt lassen sich das Weißbier „Karussellweiße“ des Amper-Bräu (wir berichteten) schmecken, das es nur in limitierter Menge gibt. „Die 4000 Liter neigen sich langsam dem Ende zu. Wer das Weißbier noch probieren möchte, sollte bald vorbei kommen“, betont Wirtin Fahrenschon.

K(l)eine Schwindelgefühle

Felix Schellmann aus Mammendorf (Landkreis Fürstenfeldbruck) trank schon eine „Karussellweiße“. „Es ist wirklich sehr süffig und genau das richtige bei diesem Wetter“. Was der 42-Jährige am Franziskaner Garten sehr geschätzt hatte, war der große Bereich mit Stehtischen. Er hofft, dass trotz der vielen Sitzmöglichkeiten die Atmosphäre unter den Besuchern locker bleibt. „Wir geben dem Ganzen auf jeden Fall eine Chance“, sagt er. Sein Freund Stefan Sigllechner aus Arnzell findet es wichtig, einheimische Brauer zu unterstützen.

Die Wirtin bietet neben dem Weißbier der regionalen Brauerei auch das Franziskaner Weißbier an. Im Vergleich sei die „Karussellweiße“ laut Schankkellnerin Katharina Wörle aus Adelshofen (Landkreis Fürstenfeldbruck) „milder und leichter“. „Der Zapfhahn läuft durchgehend“, sagt Wörle. Sie werde oft gefragt, ob ihr von dem ständigen Drehen nicht schwindelig wird. „Tagsüber bin ich so beschäftigt, dass es mir nicht auffällt. Wenn ich dann nach Hause komme, habe ich schon das Gefühl, es dreht sich in meinem Kopf weiter“, sagt sie mit einem Lächeln.

cr
Das Weißbierkarussell dreht sich jeden Tag von Mittag bis spätabends. © Das Weißbierkarussell dreht sich jeden Tag von Mittag bis spätabends.

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