Der Winter hat Bayern an den Festtagen gut im Griff. Für Heiligabend warnt der DWD vor Schnee und Glätte. Zudem wird es stürmisch.
München – Nach langem Warten ist nun endlich Heiligabend. Pünktlich zum Start des Weihnachtsfests bestimmt kaltes Winterwetter das Geschehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht vom kältesten Weihnachtsfest seit 15 Jahren. Auch in Bayern muss an den Festtagen mit teils eisigen Minusgraden gerechnet werden. Bereits in den frühen Stunden des Heiligen Abend warnt der DWD vor Glätte und Frost. Für gleich mehrere Regionen gilt auch eine Schneewarnung. Zudem warnt der Wetterdienst in einigen Landesteilen auch vor Sturm.
Turbulente Wetterlage an Heiligabend – DWD warnt vor Gefahren durch Sturm und Glätte
Die Wetterlage in Bayern wird derzeit von einer Ostströmung bestimmt. Diese bringt zunehmend kalte Luft mit sich. Gleichzeitig sorgt laut DWD ein Tief über dem zentralen Mittelmeerraum von Süden her für zunehmende Feuchtezufuhr. In der Früh lagen die Werte bereits zwischen plus ein und minus acht Grad. Bis zum Abend steigen die Maximaltemperaturen laut DWD auf null Grad rund um München und auf plus zwei Grad rund um Regensburg.
Bereits in den Morgenstunden ist es glatt auf den Straßen. Der DWD warnt deshalb mit Ausnahme von Unterfranken im gesamten Freistaat vor Glätte. Eine amtliche Warnung vor Glätte gilt noch bis elf Uhr. Auf den Straßen kann es rutschig werden. Autofahrer sollten daher vorsichtig sein.
Für den östlichen Teil von Oberfranken, der Oberpfalz und Niederbayerns sowie Teile Mittelfrankens und Schwabens gilt bis zum 1. Weihnachtstag (25. Dezember), neun Uhr eine amtliche Warnung vor Sturmböen. „Es treten oberhalb 600 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) anfangs aus nordöstlicher, später aus östlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) gerechnet werden“, warnt der DWD. Es besteht die Gefahr herabstürzender Äster und herumfliegender Gegenstände.
Pünktlich zu Heiligabend: DWD erwartet Schnee in einigen Teilen Bayerns
Pünktlich zum Fest sagt auch der Schnee in Bayern Hallo. Seit den Morgenstunden fiel dabei bereits in einigen Regionen die ein oder andere Schneeflocke vom Himmel. Der aktuelle Niederschlagsradar von wetter.com zeigt: auch im weiteren Tagesverlauf kann es immer wieder Schneefälle geben. Der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb in gleich mehreren Regionen vor Schneefall. „Es tritt im Warnzeitraum leichter Schneefall mit Mengen zwischen einem cm und drei cm auf. In Staulagen werden Mengen bis fünf cm erreicht. Verbreitet wird es glatt“, heißt es in der Warnung, die bis Heiligabend um 19 Uhr gilt.
Im Fokus des Schneefalls stehen das südliche Oberbayern, Teile Schwabens, München sowie Teile Niederbayerns und der Oberpfalz. Konkret warnt der DWD in folgenden Landkreisen vor leichtem Schneefall:
- Bayreuth
- Wunsiedel im Fichtelgebirge
- Tirschenreuth
- Neustadt a.d. Waldnaab
- Weiden in der Oberpfalz
- Amberg-Sulzbach
- Schwandorf
- Regensburg
- Cham
- Straubing
- Regen
- Freyung-Grafenau
- Deggendorf
- Passau
- Altötting
- Traunstein
- Berchtesgadener Land
- Rosenheim
- Miesbach
- Bad Tölz-Wolfratshausen
- Garmisch-Partenkirchen
- Starnberg
- Weilheim-Schongau
- Landsberg am Lech
- Fürstenfeldbruck
- Dachau
- Pfaffenhofen an der Ilm
- Neuburg-Schrobenhausen
- Aichach-Friedberg
- Augsburg
- Dillingen an der Donau
- Günzburg
- Neu-Ulm
- Unterallgäu
- Memmingen
- Oberallgäu
- Ostallgäu
- Kaufbeuren
- Kempten
Am ersten Weihnachtstag wird es in Bayern dann laut den Meteorologen in Bayern zunehmend sonniger. Im südlichen Alpenland bleibt es dabei jedoch teils trüb, nördlich davon sowie in den Bergen gibt es aber häufig Sonne. Auch am zweiten Weihnachtstag kann nach der Auflösung des Nebels die Sonne rauskommen. Nachts wird es mit Werten von minus drei bis minus acht Grad knackig kalt. (Quelle: DWD, wetter.com und dpa)