Baubetrieb auf Herrschings Straßen

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Weiter geht‘s: Am Dienstag wurden die Arbeiten an der Hechendorfer Straße fortgesetzt. Der rechte Gehweg wird nun fertiggestellt, im Anschluss kommt der Gehweg auf der linken Seite dran. Danach wird die Fahrbahn saniert. Dafür ist eine Vollsperrung notwendig. Wann, das steht noch nicht fest. © Andrea Jaksch

Das Ferienende naht, wenn Baufirmen nach der Sommerpause wieder den Betrieb aufnehmen. In Herrsching werden seit Dienstag die Arbeiten an der Hechendorfer Straße fortgesetzt. An der Mühlfelder Straße hat der barrierefreie Umbau der Haltestelle vor der Christian-Morgenstern-Schule begonnen.

Herrsching - Seit Dienstag wird wieder an der Hechendorfer Straße gearbeitet. Wie berichtet, war Anfang Juli mit den Arbeiten zur Gehwegsanierung auf circa 300 Metern zwischen Rieder Straße und der Straße hoch nach Rausch begonnen worden, zwei Wochen später sollte die stark beschädigte Fahrbahn erneuert werden. Doch es kam anders. Die Gehwegsanierung wurde begonnen, konnte wegen unvorhergesehener Kabelarbeiten aber bis zur Sommerpause der ausführenden Baufirma nicht abgeschlossen werden. Seit Dienstag herrscht wieder reger Baubetrieb in der Straße.

„Wenn‘s nach mir ginge, wären wir schon längst fertig“, sagt Michael Strobl, Chef der Firma Strobl Straßenbau und Tiefbau in Frieding. Der komplette Baufahrplan sei über den Haufen geworfen worden, weil in den Gehwegen „viele Kabel und noch viele Kabel drauf lagen“, die neu verlegt werden sollten, bevor die gerade sanierten Gehwege und die Straße noch mal aufgerissen werden müssten. „Auch Starkstromkabel mussten unter der Straße und unter den Fendlbach hindurch verlegt werden“, so Strobl. Das habe gedauert. Bis zum Betriebsurlaub Anfang August hätten deshalb erst die Arbeiten an einem Gehweg – von Westen aus gesehen rechts – beginnen können.

Der rechte Gehweg werde nun fertiggestellt und danach mit der linken Seite begonnen. „Dann suchen wir einen Termin für die Vollsperrung, um die Fahrbahn sanieren zu können“, erklärt Strobl. „Wenn nicht wieder ein Gewerk dazwischen kommt.“ Die Vollsperrung allerdings bedürfe einer aufwändigen Vorplanung unter anderem wegen der Zuwegung zur Finanzschule.

Verzögerungen seien für Strobl „ein normales Phänomen und ärgerlich, vor allem für die Anlieger“. Es komme immer wieder etwas dazwischen. Ursprünglich sollte mit der Maßnahme an und in der Hechendorfer Straße auch schon nach den Pfingstferien begonnen werden. Gefragt nach seiner Einschätzung für den Zeitpunkt der Fertigstellung, will er sich nicht festlegen: „Das kann in 14 Tagen sein, es kann auch in drei Wochen sein.“

Mit zwei Jahren Verspätung wurde ebenfalls am Dienstag mit den Arbeiten zum barrierefreien Umbau der Bushaltestelle vor der Christian-Morgenstern-Schule an der Mühlfelder Straße begonnen. Der Umbau sei notwendig, weil die Schule eine sogenannte Inklusionsschule ist, erklärt Bürgermeister Christian Schiller. Mit 125 000 Euro sind die Kosten dafür veranschlagt. Schiller hofft, dass die Arbeiten bis zum Schulbeginn abgeschlossen werden können. „Das jedenfalls ist der Plan“, so Schiller

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