Publikumspreis knapp verpasst: Dennoch begeistert der Oimara bei der Bambi-Verleihung

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Blickfang-Auftritt: Beim Bambi-Abend spielte der Oimara seinen Hit „Wackelkontakt“. © BrauerPhotos/Dominik Beckmann

Für den Bambi hat es nicht gereicht, dennoch erlebte Beni Hafner alias Oimara aus Tegernsee einen gelungenen Abend. Mit seinem Hit „Wackelkontakt“ sorgte er bei der Gala in Grünwald für Stimmung.

Tegernsee – Auch wenn es für Musiker Beni Hafner aus Tegernsee bei der Bambi-Verleihung mit dem Publikumspreis nicht geklappt hat, so erlebte der Oimara doch einen überaus gelungenen Donnerstagabend (13. November) in den Bavaria Studios in Grünwald. Um 20.44 Uhr performte der 33-Jährige seinen Mega-Hit „Wackelkontakt“ in der klassischen One-Man-Version, gekleidet in ein wild gestreiftes 70er-Jahre-Sakko und begleitet von vier „(b)ambitionierten Tänzerinnen“ (O-Ton Oimara) – ebenfalls im 70er-Glitzer-Look.

Zum illustren Bambi-Publikum gehörten Cher, Cate Blanchett, Heidi Klum und die Kaulitz-Brüder, Roland Kaiser, Michael „Bully“ Herbig und viele weitere internationale und nationale Stars. Viele von ihnen ließen sich vom „Mitsingsong in Bairischer Mundart“ mitreißen, sangen und tanzten auch mit. „So im direkten Wettstreit zu performen, war schon extrem aufregend, obendrein vor solchen Stars“, erzählte Beni Hafner am Tag nach dem Auftritt. „Aber ich denke, ich habe Bayern und die bayerische Gesangskunst gut vertreten. Und in München war es eh ein Heimspiel.“

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Letztlich gewann die Publikumswertung aber doch der 26-jährige Pop-Sänger und Rapper Zartmann aus Berlin mit seinem 140 Millionen Mal gestreamten Hit „tau mich auf“, was gegen 22.05 Uhr verkündet wurde. Beni Hafner applaudierte dem Kollegen anerkennend.

Wie viele Stimmen jeweils auf die drei Musiker Zartmann, Kamrad und Oimara entfielen, wurde seitens des Veranstalters Burda nicht bekannt gegeben. Nur dass es anscheinend eine sehr knappe Entscheidung zwischen dem Berliner und dem Bayern war. „Das machte die Sache bis zur letzten Minute extrem spannend“, berichtet Beni Hafner mit Blick auf die Online-Abstimmung, die bis 21.30 Uhr lief. Trotzdem konnte der Oimara die Party genießen, was sowohl an seiner Freundin Kathi wie an Popmusiker Sascha lag, mit denen er am Tisch mitten im Publikum saß. „Es war ein wahnsinnig emotionaler Abend, bei dem ich viele schöne und interessante Begegnungen hatte. Mit der After-Show-Party bis in den frühen Morgen war es ein unvergessliches Erlebnis. Und überhaupt nominiert worden zu sein, eine Wahnsinns-Ehre“, ließ Hafner am Freitag wissen. Da war er aber schon auf dem Weg zum nächsten Konzert nach Penzberg.

ak