Das Herz der Bücherei: Aschheim ehrt langjährige Mitarbeiterinnen

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Auszeichnung für jahrelangen Einsatz: die Geehrten der Gemeindebücherei Aschheim. © Nico Bauer

Die Gemeinde Aschheim hat langjährige Mitarbeiterinnen der Bibliothek für ihre Treue und ihr Engagement geehrt. Eine Auszeichnung gab‘s dann noch für die ganze Bücherei.

Mit dem Kulturellen Gebäude hat die Gemeinde Aschheim einen wunderen Treffpunkt, die Bücherei ist das Herzstück des Gebäudes. Mit Leben füllen die Bücherei die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Sie wurden für ihre Treue und ihr Engagement ausgezeichnet. Der 2. Bürgermeister Robert Ertl und Rathaus-Geschäftsführer Christian Schürer hatten Gemeindemedaillen in Bronze sowie Silber dabei und überreichten diese den Damen zusammen mit Blumensträußen.

„Wir schmeißen unsere Ehrungen den Leuten nicht hinterher“, sagte Schürer zu den Ehrungen, die sich im Fall der Bücherei schon lange aufgestaut hatten. Die silberne Ehrenmedaille der Gemeinde mit Anstecknadel erhielten Hedwig Niedermeier (46 Jahre Mitarbeit), Irmtraud Dietrich (43 Jahre) und Annelie Rotter (42 Jahre). Die Aschheimer Nadel in Bronze ging an Mechthild Kuhlen (38 Jahre Mitarbeit), Regina Durner (36 Jahre), Stefanie Pfeuffer (28 Jahre), Monika Schröder-Richter (21 Jahre), Renate Taylor (20 Jahre) und Gertraud Kneissl (19 Jahre). Die bei der Feierstunde verhinderten Heidi Förster (37 Jahre) und Celia Wäspy (20 Jahre) bekommen ihre Bronze-Medaillen nachgereicht.

Ihr haltet hier den Laden am Laufen.

„Ihr alle seid das Herzstück dieser Bücherei“, betonte Robert Ertl, „ihr haltet hier den Laden am Laufen.“ Die Bücherei als Treffpunkt für Menschen benötige diese Ehrenamtlichen und „ihren unermüdlichen Einsatz“. Der Rathauschef machte deutlich, dass die Bücherei für die Gemeinde eine besonders wichtige Einrichtung darstelle.

Im Rahmen der Ehrungen bekam die Bücherei auch noch das Büchereisiegel in Gold durch den Sankt Michaelsbund verliehen. Für diese nur zwei Jahre gültige Plakette des größten Verbands der bayerischen Bibliotheken gibt es einen großen Katalog, der erfüllt werden muss. Die Aschheimer Bücherei hat bei der jüngsten Bewertung 23 von 24 möglichen Wertungspunkten bekommen.

Verleihung der Plakette: (von links) 2. Bürgermeister Robert Ertl, Bücherei-Leiterin Carmen Kappeler-König und Sabine Adolph (Sankt Michaelsbund).
Das Büchereisiegel in Gold erhielten 2. Bürgermeister Robert Ertl und Bücherei-Leiterin Carmen Kappeler-König (M.) von Sabine Adolph (Sankt Michaelsbund). © Nico Bauer

Sabine Adolph, Diözesanbibliothekarin des Erzbistums München und Freising, kam nach Aschheim mit dem Siegel und der Urkunde. Sie nahm die Gemeinde in die Pflicht, die Bücherei weiter stark zu unterstützen: „Die Bücherei ist ein nachhaltiges Unternehmen, fördert die Familien und ist eine Bildungseinrichtung. Für die Gemeinde ist das eine freiwillige Pflichtaufgabe.“

Schürer sprach eine spontane Laudatio „aus der Sicht des Lesers“. Einst in der DDR seien Büchereien Orte gewesen, wo er als Kind Schallplatten hören konnte, die man sonst nicht bekommen konnte. „In Aschheim führte mich der erste Weg nach der Anmeldung bei der Gemeinde in die Bücherei“, erzählte er. Die Bibliothek integriere auch heute Neubürger, biete sehr fachliche Beratung und jeder Besucher werde freundlich empfangen. Schürer konnte es verstehen, dass die Aschheimer Einrichtung die besondere Plakette verliehen bekam.

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