Die Höhenrainer Feuerwehr möchte eine Kinderfeuerwehr gründen. Interessenten dafür gibt es viele, wurde in der Jahresversammlung deutlich, in der auch der Vorstand neu gewählt wurde.
Höhenrain - 33 Einsätze haben die 59 aktiven Feuerwehrmitglieder im vergangenen Jahr geleistet, wie Kommandant Martin Punscher berichtete. Die sieben Frauen und 52 Männer waren bei neun, zum Teil sehr schweren Verkehrsunfällen, bei zehn technischen Hilfeleistungen, fünf Bränden, vier Einsätzen bei Brandmeldeanlagen, vier Verkehrsabsicherungen und einer Amtshilfe für Polizei und Rettungsdienst. Insgesamt waren sie 371,5 Stunden im Einsatz. Daneben wurde fleißig geübt. „Für die aktive Mannschaft, die Atemschutz- und die Jugendgruppe kamen durch Übungen, Lehrgänge und Ausbildungsveranstaltungen 3081 Übungs- und Ausbildungsstunden zusammen“, berichtete Punscher.
Ein besonders Lob erhielt die Jugendgruppe, die derzeit zwölf Mitglieder hat, sieben Mädchen und fünf Jungs. Sie leisteten in 29 Übungen 1135,5 Übungsstunden. Die Jugendgruppe legte im vergangenen Jahr die Bayerische und die Deutsche Jugendleistungsspange ab. Eine erfolgreiche Teilnahme am Jugendwettkampf der Feuerwehr im Landkreis Starnberg sowie am Wissenstest der bayerischen Jugendfeuerwehr rundeten die hervorragende Bilanz der Jugendgruppe ab.
Der Vereinsvorsitzende Stefan Eisgruber berichtete vom umfangreichen Vereinsleben der Feuerwehr Höhenrain. Es gab einen Tag der offenen Tür, der von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde, einen gemeinsamen Adventsmarkt der Höhenrainer Vereine und eine Christbaum-Sammelaktion aller Berger Jugendfeuerwehren.
Die Kinderfeuerwehr soll dafür sorgen, dass der Nachwuchs stark bleibt. Die Gründung ist für Februar geplant, aktuell sind noch zwei Plätze frei, teilt die Feuerwehr Höhenrain mit. Die dafür erforderliche Satzungsänderung wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.
Herausragend war auch die Arbeit der First-Responder-Gruppe, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Die First-Responder-Gruppe leistete im Jahr 2023 insgesamt 348 Einsätze, die Bereitschaftszeit betrug 8593 Stunden. Damit war das First-Responder-Fahrzeug im Jahresverlauf zu 98 Prozent besetzt.
Bei der Vorstandswahl wurde Eisgruber als Vorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreterin ist Bianca Kraus. Erster Schriftführer ist Richard Fink jun., zweiter Schriftführer Heinz Diehl. Zum Kassenwart wurde Maximilian Punscher gewählt, sein Stellvertreter ist Florian Zürnstein. Die Beisitzer des Vorstands sind Florian Holbein, Michael Meyr und Ludwig Punscher. Für 60-jährige Treue zur Feuerwehr wurde Johann Buchner sen. geehrt, für 50 Jahre Thomas Märkl.