Zehntausende Haushalte ohne Strom! Linksextreme Vulkangruppe bekennt sich zu Anschlag

Bundeswehr soll in Berlin helfen

11.56 Uhr: Zehntausende Menschen sind in Berlin von dem großen Stromausfall betroffen. Nun wird die Bundeswehr zur Unterstützung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf eingesetzt. Das kündigte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Sonntag laut "Bild" an. Die betroffenen Menschen sollen mit warmen Getränken und Essen versorgt werden.

"Den Herrschenden den Saft abdrehen": Bekennerschreiben wurde veröffentlicht

11.35 Uhr: Das Bekennerschreiben der "Vulkangruppe" wurde nun im Internet veröffentlicht. Es ist 2500 Zeichen lang und trägt die perfide Überschrift "Den Herrschenden den Saft abdrehen“. Die Gruppe bezeichnete den Anschlag zudem als „gemeinwohlorientierte Aktion“. 

"Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert. Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen“, heißt es in dem Schreiben.

Zum Tathergang geben die Verfasser in dem Schreiben auch Täterwissen öffentlich. "Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee. Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen", teilt die Gruppe weiter mit. 

Stromausfall in Berlin: Bekennerschreiben eingegangen

Bei der Polizei ist am Samstagnachmittag ein Bekennerschreiben zum Stromausfall in Berlin eingegangen. Der Staatsschutz prüft derzeit die Authentizität des Schreibens. Von wem es stammt, ist noch unklar.

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