Bahnübergänge: Die Zeit der langen Sperrungen in Ottobrunn ist vorbei

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Die Baustellen an den Bahnübergängen in Ottobrunn sind weitesgehend abgeschlossen. (Symbolfoto) © Marcus Brandt/dpa

Viel Geduld haben die Ottobrunner im vergangenen Jahr aufbringen müssen, um die Verkehrsbehinderungen aufgrund von Baustellen an Bahnübergängen zu ertragen. Das wird heuer anders sein.

Ottobrunn - Der Bahnübergang an der Ottostraße ist frei, man kann zu Fuß zwischen den Bahnschließungen zügig von der einen Seite auf die andere gelangen. Viel Geduld haben die Ottobrunner Bürger im vergangenen Jahr aufbringen müssen, um die Verkehrsbehinderungen aufgrund von Baustellen an dieser und an anderer Stelle zu ertragen. Vergleichbare Einschränkungen sind in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten, wie Bürgermeister Thomas Loderer auf Nachfrage mitteilt. An beiden Bahnübergängen wird es im ersten Halbjahr eine Sperrung geben, die zwei bis drei Tage dauern wird.

Nur kurzzeitige Sperrungen geplant

Im vergangenen Jahr wurden die Gleise erneuert, der Schotter neu aufgebracht. In den nächsten Monaten muss nun ein Zug die Strecke passieren, der etwaige Setzungen behebt und die Ebene durchrüttelt und herrichtet. Das betrifft im Grunde die gesamte Strecke, Ottobrunn ist an den beiden Übergängen davon nur kurzzeitig betroffen. Thomas Loderer: „Aber da reden wir nicht mehr von Sperrungen, die monatelang dauern. Hier geht es um Gleisbau, nicht um die Erneuerung von Sicherheitsanlagen.“ Für ihn ist das Wichtigste, dass die Bahnübergänge nun wieder vollumfänglich nutzbar sind.

Bürgermeister ist erleichtert

Der Bürgermeister hatte sich vor der Maßnahme schon immer mal Sorgen gemacht, wenn er von veralteter Technik und Bahnunfällen gelesen hatte. Wohl wissend, dass die beiden Übergänge bei der Bahn schon seit Langem auf der To-do-Liste standen. Konkret hatte Loderer befürchtet, dass da nicht doch einmal etwas passiert aufgrund eines technischen Defektes. „Jetzt ist zumindest alles erneuert, endlich ist es geschafft.“ Erfolgreich hat die Bahn seinen Worten zufolge die Arbeiten an Gleisen und Anlagen koordiniert, was nicht selbstverständlich sei. Und die Gemeinde habe gleichzeitig das Ziel erreicht, den Ringschluss der Fernwärme zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund zieht der Bürgermeister trotz aller Wartezeiten eine positive Bilanz. Auch in anderen Bereichen der Gemeinde werde es keine vergleichbaren Sperrungen geben, wie sie im Jahr 2024 nötig waren.

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