Bei „Das perfekte Dinner“ im Rhein-Main-Gebiet waren bereits zahlreiche geräumige Wohnzimmer, weitläufige Gärten und Wellnessbereiche zu sehen, die einem Hotel Ehre machen würden. Doch zum großen Finale legt Cassandra, 53 Jahre alt, noch eine Schippe drauf.
Im hessischen Großostheim lädt die leitende Flugbegleiterin ("Purserette") in ihr 300-Quadratmeter-Anwesen mit sieben Zimmern, anschließendem „Gästehaus“ ("Zeig ich nicht, ist gerade zu unordentlich") und einer Deckenhöhe von bis zu zehn Metern. Dass in dem perfekt eingerichteten ehemaligen Kino und Wirtshaus mit historischer Substanz Menschen leben (wenn auch nur Cassandra und ihr Ehemann), sieht man dem Arrangement nicht an.
Als die Gäste im „Foyer“ ("Hört sich feudal an, aber wir wollen nur wissen, wer im Haus wo ist") eintreffen, hat nicht nur Daniel (41) einen definitiven „Wow“-Moment.
Nicht mit der Schuhschachtel hadern, sondern: „Suchen, verlieben, kaufen!“
„Und schon hast du nur noch die zweitgrößte Bude, Faruk“, stichelt Patrick (44) in Richtung seines in den vergangenen Tagen nicht gerade durch mangelndes Selbstbewusstsein aufgefallenen Konkurrenten mit eigenem Schwimmbad. Wie man an solche weitaus mehr als vier prunkvolle Wände komme? Ganz einfach, so Cassandra in Richtung aller, die eventuell mit ihrer 1-Zimmer-Schuhschachtel mit Kochnische hadern: „Suchen, verlieben, kaufen!“
In puncto Kochen sorgt sich Vegetarierin Cassandra ("Ich kann Tierleid nicht ertragen") zwar darum, „ihre“ fleischliebenden Männer „nicht satt zu bekommen“, hantiert dann aber mit durchaus deftigen hessischen Spezialitäten und reichlich Käse, Sahne, Milch und Eiern.
Vorspeise: Frankfurter Grüne Soße mit Wachtelei und Rosmarinkartoffeln / Odenwälder Kochkäse mit Roggenbaguette / gebackener Harzer
Hauptspeise: Rote, grüne und weiße Ravioli mit einer Füllung aus karamellisierten Zwiebeln und Ricotta, dazu eine Taleggio-Soße, geröstete Pistazien, Parmesantaler und Granatapfelkerne
Nachspeise: Uschis Apfel-Streusel mit Eierlikör- Sahne und einem weißen Kaffee-Eis, dazu einen warmen Eierlikör
Ich höre halt auf, wenn ich satt bin"
„Ich esse so gerne und so viel“, gibt die zierliche, sorgfältig gestylte Profi-Gastgeberin ("Ich traf in der First Class einmal Boris Becker") zum Besten. „Sieht man dir auch an“, frotzelt Daniel. „Finde ich gar nicht!“, verteidigt sich Cassandra und ergänzt: „Ich höre halt auf, wenn ich satt bin.“
Bei ihrem eigenen Dinner wäre das mehr als schade - und drei begeisterte Männer verhalten sich daher genau entgegen gesetzt. „Frittierter Harzer - geil!“, freut sich Philipp (44). Sogar Chefkritiker Faruk (49), der anfangs nicht sicher war, ob „vegetarisch schmeckt“ ("Ich freu mich aber tierisch drauf!"), ist an diesem Abend ganz manierlich, labt sich an hessischen Vorspeisen und hätte gerne „noch 180 Gramm mehr“ Zwiebelmarmelade.
Nach der „stimmig-mundigen“ (Daniel) Nachspeise, die die Truppe mit vorbereiteten Goldkrönchen geschmückt verzehrt (Cassandra: „Ihr seid meine Prinzen“), ist daher klar: Cassandra gewinnt - unter anderem mit zehn Punkten von Faruk - mit 37 Punkten „Das perfekte Dinner“ im Rhein-Main-Gebiet. Und stellt in ihren eigenen Worten fest: „Ich bin die Königin der Herzen.“
Mehr zu den Stars und Sternchen
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Der Beitrag "„Das perfekte Dinner“-Gastgeberin Cassandra lädt in 300-Quadratmeter-„Bude“" stammt von Teleschau.