Großeinsatz wegen leerem Kajak

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Ein Boot der Wasserwacht wurde für die Suche im Mittlere-Isar-Kanal zu Wasser gelassen. © Wasserwacht Erdng

Wasserwacht, Polizei und Feuerwehr suchen am Sonntag den Mittlere-Isar-Kanal ab. Sogar ein Hubschrauber ist im Einsatz.

Wartenberg – Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Sonntag den Mittlere-Isar-Kanal nach einem mutmaßlich verunglückten Kajakfahrer abgesucht. Am Ende wurde das fahrerlos zwischen den Ortsverbindungsbrücken bei Thenn und Wartenberg treibende Boot geborgen. Daran wurden abgerissene Schnüre entdeckt, was nach Angaben der Polizeiinspektion Erding darauf hindeutet, dass sich das vertäute Kajak losgerissen hat – und hier kein Bootsunglück stattgefunden hat.

Zwei Personen hatten gegen 16.35 Uhr unabhängig voneinander das treibende Boot gemeldet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person in hilfloser Lage im Wasser befindet, wurde ein großes Aufgebot an Rettungskräften alarmiert. Sofort machten sich die Erdinger Polizei, die Feuerwehr Wartenberg, die Wasserwacht Erding und Moosburg, zwei Rettungswagenbesatzungen und ein Notarzt auf den Weg. Auch ein Polizeihubschrauber wurde angefordert, um die Lage aus der Luft zu überprüfen.

Das gesamte Gebiet zwischen Wasserkraftwerk Eitting und Wasserkraftwerk Pfrombach wurde aus der Luft und vom Wasser aus abgesucht, an sämtlichen Brücken über den Isarkanal wurden Posten der Feuerwehr aufgestellt. Die Suche blieb jedoch ergebnislos.

Warum das Kajak letztlich herrenlos auf dem Isarkanal trieb, konnte aktuell nicht abschließend geklärt werden. Es wurde als Fundgegenstand behandelt und zur Polizeiinspektion Erding gebracht.

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