Rund 500 Zuschauer feierten im Festivalzelt intensive Duelle und eine mitreißende Atmosphäre, bevor die nächste Fight Night in Rosenheim folgt.
Irschenberg – Draußen fiel der Regen in Strömen, im Zelt flogen die Fäuste: Die „K.O.RNHASS Fight Night“ verwandelte das große Festivalzelt am Irschenberg am Samstagabend in eine Arena voller Energie, Jubel und Adrenalin. Rund 500 Besucher erlebten acht intensive Kämpfe voller Kniestöße, Schläge und Kicks auf Kopf und Körper.
Im Vorfeld hatten die Veranstalter betont, dass zum Irschenberg-Festival nicht nur Musik und Kabarett gehören, sondern auch Kampfsport als Ausdruck von Disziplin und Leidenschaft. Wie gut sich beides verbinden lässt, zeigte sich an diesem Abend eindrucksvoll. Die Trommel hallte durch das Zelt, das Publikum klatschte im Takt, und die Stimmung war bis zur letzten Runde elektrisierend.
Geplant waren ursprünglich zehn Kämpfe, doch zwei mussten entfallen – einer, weil zwei Gegner von Mario Kornhass kurzfristig absagten, ein weiterer krankheitsbedingt. Die übrigen acht Duelle boten aber Abwechslung, Spannung und sportliche Qualität. Den Auftakt machten Sarah Widmann und Nisa Durak, deren Kampf nach ausgeglichenen Runden unentschieden endete. Danach setzte sich Timur Bardurdinov gegen Leo Darda durch, ehe Martin Reithmeier seinen Gegner Ahmad Ahmadi durch technischen K.o. bezwang. Den vierten Kampf entschied Ilirjon Peci nach Punkten gegen Franz Weinhart für sich.
Nach einer kurzen Pause folgte die zweite Hälfte des Abends, in der vor allem die Kämpfer aus den Kornhass–Studios in Kolbermoor und Bruckmühl überzeugten. Andre Maier besiegte Adhurim Rama, Fabian Rietschel gewann gegen Lukas Zielasko, und Samuel Mai setzte sich gegen Tomislav Sisko durch.
Für den krönenden Abschluss sorgte Ben März, der seinen Gegner Mike Kevany mit einem K.o. besiegte – ein Finale, das die Zuschauer von den Sitzen riss und das Zelt in Jubelstürme versetzte.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Mario Kornhass, siebenfacher Weltmeister im Kickboxen und Leiter eines Kampfsportstudios in Kolbermoor. Für ihn war die Fight Night im Rahmen des Irschenberg-Festivals ein Höhepunkt. „Es ist ungewöhnlich, in so einem Umfeld zu kämpfen“, sagte Kornhass. „Aber die Atmosphäre war unglaublich, das Publikum fantastisch – genau so habe ich es mir vorgestellt.“ Alles lief nach Plan – vom Aufbau über die Technik bis zum Zeitplan. „Das war für uns alle ein unvergesslicher Abend.“
Schon bald geht es weiter: Am 22. November folgt die nächste Fight Night – diesmal in Rosenheim, wo Kornhass wieder selbst antreten will.