Überraschende Wetterwende – Kommt nun doch noch Schnee an Weihnachten?

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Schneegriesel und orkanartige Böen sind im Anmarsch. Baden-Württemberg erlebt ein winterliches Spektakel, wobei einige Regionen besonders betroffen sind.

Stuttgart – Die gute Nachricht zuerst: Weiße Weihnachten in Baden-Württemberg sind möglich. Und das, nachdem der Deutsche Wetterdienst (DWD) erst vor rund zehn Tagen die Chancen auf Schnee als sehr gering einschätzte. Zumindest an Heiligabend könnte es in vielen Regionen winterlich werden, allerdings mit der Gefahr von Glätte. Wer am Mittwoch (24. Dezember) unterwegs ist, sollte sich auf rutschige Straßen und Wege einstellen. Der DWD prognostiziert für Baden-Württemberg in den kommenden Tagen ein trübes und teilweise stürmisches Winterwetter.

Heute (23. Dezember) wird es voraussichtlich überwiegend grau und bedeckt sein. In den südlichen Niederungen könnte sich stellenweise Nebel halten. Am Abend sei örtlich leichter Sprühregen möglich, der teilweise gefrieren könnte. Auf der Alb sollen die Temperaturen frostige minus ein Grad erreichen, während in tieferen Lagen bis zu plus sechs Grad möglich sind. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. Auf den Höhen des Schwarzwaldes und der Schwäbischen Alb rechnen Meteorologen mit stürmischen Böen.

Schnee an Heiligabend ist in Baden-Württemberg wieder möglich

In der Nacht zum Heiligen Abend steigt die Glättegefahr erheblich an. Der Wetterdienst berichtet von verbreitetem gefrierendem Sprühregen oder Schneegriesel. Die Temperaturen sinken vielerorts unter den Gefrierpunkt, am Rhein auf plus zwei Grad, sonst bis minus vier Grad. Besonders im Bergland und auf exponierten Schwarzwaldgipfeln sind schwere Sturmböen oder sogar orkanartige Böen möglich.

Auch am Mittwoch (24. Dezember) bleibt es winterlich. Der DWD erwartet an Heiligabend in einigen Gebieten Schneegriesel, im Bergland auch leichten Schneefall mit entsprechender Glätte. Gefrierender Sprühregen wird seltener. Die Höchsttemperaturen sollen zwischen minus zwei Grad auf der Alb und plus vier Grad am Rhein liegen. Der Nordostwind frischt laut Prognose weiter auf: Im Flachland sind stürmische Böen möglich, in den Hochlagen des Schwarzwaldes könnten erneut schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen auftreten.

Die Katze sitzt auf der Fensterbank in den Lichterketten der Weihnachtsbaumgirlande. Weihnachten, Neujahr.
Weiße Weihnachten verzaubern Mensch und Tier. (Symbolfoto) © imagebroker/Imago

Zum ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) beruhigt sich das Wetter voraussichtlich etwas. Am Donnerstag soll es überwiegend trocken bleiben, und am Nachmittag könnte sich stellenweise sogar die Sonne zeigen. Die Temperaturen ändern sich laut DWD kaum und steigen im Tagesverlauf maximal auf plus vier Grad im nördlichen Oberrheingraben. Auf der Alb bleibt es mit minus zwei Grad kalt. In der Nacht zum Freitag droht erneut Reifglätte bei Tiefstwerten bis minus sieben Grad. (nru/dpa)

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